Ex-Dschungelcamp-Teilnehmer So geht es Silva Gonzalez in der Psychiatrie

Seit über einem Monat ist der Sänger Silva Gonzalez in professioneller psychiatrischer Behandlung. Inzwischen befindet sich der Ex-Kandidat des Dschungelcamps nach eigenen Aussagen auf dem Weg der Besserung. Wie sein Alltag in der Klinik aussieht und warum er die Teilnahme an der RTL-Show als Grund für seine Einweisung ansieht, verrät er nun im Interview.

 

Zweibettzimmer, spärliche Einrichtung und jede Menge Therapiesitzungen: Das Leben von "Hot Banditoz"-Sänger Silva Gonzalez (34) hat sich um 180 Grad gedreht. Vor fünf Wochen ließ sich der Partykönig und Teilnehmer der RTL-Show "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" wegen anhaltender Depressionen und Angstzuständen in das Asklepios-Klinikum in Hamburg einweisen. Inzwischen befinde er sich auf dem Weg der Besserung, wie er der "Bild"-Zeitung verriet.

"Nach dem gemeinschaftlichen Frühstück bekomme ich um 8 Uhr meine erste Pille. Dann habe ich Einzel- und Gruppentherapien. Zum Beispiel Ton- und Holzarbeiten, Ergotherapie, Salsa-Tanz und Kunsttherapie. In der Freizeit spielen wir Tischtennis, da bin ich Zweitbester auf der Station", schildert Gonzalez seinen Klinik-Alltag. Nur dank starker Medikamente sei dabei wieder so etwas wie Normalität in das Leben des 34-Jährigen eingekehrt: "Man hat mir am Anfang Tavor gegeben, einen Angst-Killer. Dann bin ich auf Atosil gewechselt, ein beruhigendes Mittel. Für die Schlafmedikation habe ich Zopyclon genommen."

Als Auslöser seiner psychischen Probleme hat er ausgerechnet die Teilnahme an der letzten Ausgabe der Dschungel-Show ausgemacht: "Durch die Aufmerksamkeit an meiner Person litt ich an krankhafter Selbstüberschätzung und verlor die Bodenhaftung." Am 16. Januar soll der Sänger aller Voraussicht nach entlassen werden. Aufs Fernsehen sollte Gonzalez dann aber vielleicht lieber verzichten: Einen Tag darauf, am 17. Januar, startet nämlich die neue Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" auf RTL.

 

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