Ex-Coach des TSV 1860 Torsten Fröhling rettet auch Wehen Wiesbaden in letzter Minute

Dem einstigen Trainer der Sechzger gelingt mit seinem neuen Arbeitgeber die Rettung in der 3. Liga mit dem letzten Angriff im Spiel gegen den VfB Stuttgart II. „Heute ist Weihnachten, Ostern, einfach alles zusammen“, sagt sein routinierter Torschütze.

München/Wiesbaden -  Was für eine Geschichte: Wieder rettet Trainer Torsten Fröhling seinen Arbeitgeber in sprichwörtlich letzter Minute vor dem Abstieg.

Im Vorjahr war dem 49-Jährigen das mit dem TSV 1860 in der Abstiegsrelegation der 2. Liga gelungen.

Diesmal schaffte er mit Wehen Wiesbaden den Klassenverbleib in der 3. Liga in letzter Sekunde. Wiesbaden war quasi schon weg. Doch dann kamen ganz verrückte Schlussminuten im Spiel gegen den VfB Stuttgart II. Stürmer Luca Schnellbacher traf gegen die Schwaben per Kopf zum 2:1 (83. Minute).

Im Parallelspiel lagen die Stuttgarter Kickers, unmittelbarer Konkurrent der Hessen, mit 0:1 gegen den FC Chemnitz hinten.

Fröhling als Motivator

Fröhling trieb seine Mannen nochmal an, schrie rein: „Nur noch ein Tor, wir brauchen nur noch ein Tor.“ Seine Spieler hörten auf den einstigen Trainer der Sechzger.

In der vierten Minute der Nachspielzeit kam Alf Mintzel im Strafraum an den Ball. Der 34-jährige Abwehrspieler schloss mit rechts ins lange Eck ab – es folgte grenzenloser Jubel. Da die Kickers ihr Spiel letztlich 0:1 gegen Chemnitz verloren, bleibt Wehen Wiesbaden wegen eines Tores Unterschied drin, die Schwaben steigen ab.

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Torschütze Mitzel meinte nach dem Spiel im Gespräch mit der ARD-Sportschau: „Heute ist Weihnachten, Ostern, einfach alles zusammen.“ PM

 

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