Ex-Abwehrspieler des TSV 1860 Abdoulaye Ba: Loblied auf die Löwen - und Rückkehr?

Galt als Turm in Sechzigs Abwehr, musste unter Vitor Pereira dennoch den Abstieg hinnehmen: Abdoulaye Ba, ehemaliger Verteidiger des TSV 1860. Foto: Peter Kneffel/dpa

Der afrikanische Abwehrspieler Abdoulaye Ba ist mit dem TSV 1860 aus der Zweiten Liga abgestiegen. Der Senegalese denkt dennoch gerne an die Löwen zurück - und hegt Rückkehrgedanken.

München - Abdoulaye Ba und der TSV 1860: Eine Liaison, die für den Abwehrspieler der Löwen früh und tragisch wieder endete. Der senegalesische Innenverteidiger wurde von vielen Fans als einziger Top-Neuzugang unter Ex-Trainer Vitor Pereira bezeichnet, am Ende mussten die Pereira-Löwen dennoch den bitteren Abstieg hinnehmen und zerfielen in ihre Einzelteile, auch Ba verließ Giesings Höhen und wechselte zu Rayo Vallecano.

Mit dem spanischen Zweitligisten schaffte Ba den Aufstieg ins spanische Oberhaus "La Liga" - und dennoch denkt der Abwehr-Hüne nicht nur gerne an seine Zeit an der Grünwalder Straße zurück, er würde gerne zurückkehren.

Abdoulaye Ba: Löwen-Fan aus der Ferne

"Ich habe seit damals jeden Schritt von 1860 verfolgt, vom ersten bis zum letzten Spiel, weil ich immer noch gute Freunde dort habe. Ich freue mich darüber, dass 1860 wieder ein Thema ist und ich darüber sprechen kann. Die Geschichte dieses Vereins, die Fans und die Tradition werden nie sterben", erklärte Ba im Gespräch mit "Sport1" über seinen Ex-Klub und zeigte sich "glücklich", dass er "die wunderbare 1860-Familie mit den fantastischen Fans" kennenlernen durfte.

Der 27-Jährige kritisiert zwar auchdas fehlende Miteinander in Sechzigs Abstiegssaison, dennoch liebäugelt er damit, noch einmal für die Sechzger aufzulaufen - allerdings ohne einen Zeitpunkt zu nennen: "Ich hoffe, dass ich eines Tages wieder zurückkomme, weil ich den deutschen Fußball mag und ich sehr glücklich war in München."

Lob für Daniel Bierofka und Hasan Ismaik

Neben seinen Rückkehr-Gedanken lobt Ba zwei Figuren bei den Giesingern, deren Beliebtheit unterschiedlicher kaum sein könnte: Trainer Daniel Bierofka und Investor Hasan Ismaik. Bierofka bescheinigt Ba, ein "super Trainer" dessen "große Stärke seine Menschlichkeit" sei: "Er gibt immer alles und steht voll hinter jedem Spieler. Er ist der ideale Trainer für den Klub."

Über den umstrittenen Jordanier erklärt Ba: "Das wertvollste Geschenk, das man bekommen kann, ist die Ehre. Ismaik war ehrlich zu mir. Alle Vereinbarungen, die ich mit dem Klub getroffen hatte, wurden eingehalten."


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