Europäischer Filmpreis "La Grande Bellezza" ist der große Gewinner

Bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises in Berlin räumte ein italienischer Streifen ab. "La Grande Bellezza" von Regisseur Paolo Sorrentino gewann vier Trophäen. "Oh Boy" siegte nur in einer Kategorie.

"La Grande Bellezza" hieß der große Gewinner bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises 2013 in Berlin. Der italienische Film von Paolo Sorrentino gewann in der Kategorie des besten Films, Sorrentino wurde zudem als bester Regisseur ausgezeichnet, Toni Servillo gewann den Preis als bester Darsteller, Christiano Travaglioli für den besten Schnitt.

Mit vier Nominierungen war "Oh Boy" mit Tom Schilling ins Rennen gegangen. Der Film von Jan-Ole Gerster gewann am Ende aber nur den Preis als bestes Erstlingswerk.

Die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin ging an Veerle Baetens aus Belgien für ihre Darstellung einer Mutter, die über den Krebs-Tod ihres Kindes nicht hinwegkommt, im Film "The Broken Circle". Der Streifen "Love Is All You Need" aus Dänemark mit Pierce Brosnan wurde als beste europäische Komödie ausgezeichnet.

Catherine Deneuve erhielt außerdem eine Trophäe für ihr Lebenswerk. Wim Wenders nannte die französische Darstellerin in seiner Lobesrede laut "Berliner Morgenpost" eine der herausragendsten Schauspielerinnen, "die Queen des europäischen Kinos, wenn es eine Monarchie hätte" und "die schönste Frau der Welt". Die 70-Jährige sei den Tränen nahe gewesen, als sie auf die Bühne kam: "Ich dachte, ich sei eine französische Schauspielerin. Jetzt fühle ich mich europäischer denn je."

 

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