Berlin - Die Umsetzung des hart errungenen Asylkompromisses der Unionsparteien steht in wesentlichen Teilen infrage. Das wurde deutlich nach Gesprächen von Kanzlerin Angela Merkel mit Ungarns Regierungschef Viktor Orban und von Innenminister Horst Seehofer mit dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz. Weder Orban noch Kurz ließen sich zu Zugeständnissen bewegen bei der Rücknahme von Asylbewerbern. Auch eine entsprechende Vereinbarung mit dem wichtigen Ersteinreiseland Italien erscheint nahezu aussichtlos.