Etliche Taten in München Serieneinbrecher gefasst: Wem gehört das Diebesgut?

Diebesgut: In diesen Säckchen aus Leder oder Stoff wurden Ringe, Ketten und Ohrringe aufbewahrt. Foto: Polizei

Bei der Verhaftung von zwei Serientätern findet die Polizei jede Menge Schmuck. Nun sucht sie nach den Besitzern.

 

München - Die Zahl der Einbrüche ist seit Jahresbeginn gesunken. Das ist eine gute Nachricht. Eine zweite: Anfang März konnte die Polizei zwei Serieneinbrecher fassen. Die Männer sollen in sehr viele Wohnungen in und um München eingebrochen sein – oder versuchten es zumindest. Die beiden Männer (53, 63) wurden mehrmals gesehen oder von den Bewohnern überrascht.

Als die Männer am 2. März in München festgenommen wurden, fand die Polizei jede Menge Diebesgut. In aufwendiger Puzzlearbeit muss nun überprüft werden, wem die sichergestellten Ringe, Armbänder, Ketten, Uhren und Broschen gehören.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nun nach den Besitzern von kleinen Schmuckbeuteln, in denen Wertvolles aufbewahrt wurde. Wer erkennt die winzigen Täschchen aus asiatischen Stoffen oder Leder wieder?

Eine Nachbarin hält einen der Diebe am Arm fest

Die Polizei ist sich nicht einmal sicher, ob die Schmucktäschchen samt Inhalt bei Einbrüchen in München oder Bayern gestohlen wurden. "Die Gegenstände können auch aus anderen Teilen Bayerns oder aus anderen Bundesländern stammen", sagt Polizeisprecherin Constanze Spitzweck.

Die Einbrecher, die in Untersuchungshaft sitzen, waren bereits am 24. Januar fast erwischt worden. Damals hebelten sie in der Morgenrothstraße in Bogenhausen die Terrassentür eines Reihenhauses auf. Eine Nachbarin, die gerade vorbeiging, hörte seltsame Geräusche und ein lautes Krachen. Sie sah nach und entdeckte, wie sich die Männer an der Tür auf der Gartenseite zu schaffen machten. Unerschrocken sprach die Frau die Fremden an. Daraufhin rannten die Einbrecher weg.

Die Frau versuchte, noch einen der Einbrecher festzuhalten. Doch der Mann riss sich los. Auch die Fahndung der Polizei verlief erfolglos. Es war nicht das erste Mal, dass die Täter auf ihren Einbruchstouren Nachbarn oder Bewohnern direkt gegenüberstanden. Doch das schreckte sie offensichtlich nicht von weiteren Taten ab. Überführt wurden die Serieneinbrecher durch DNS, die von Beamten der Spurensicherung an mehreren Tatorten gesichert worden war.

Als die Männer am Abend des 2. März festgenommen wurden, hatte einer von ihnen zudem Schmuck und Einbruchswerkzeug bei sich. Die Beute konnte zweifelsfrei zugeordnet werden: Unmittelbar zuvor hatten die beiden Serben die Terrassentür zu einer Wohnung in der Dülferstraße aufgehebelt und alles nach Wertsachen durchsucht. Dabei hatten sie den Schmuck mitgenommen.

 

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