AZ-Filmkritik „Doctor Strange“: Wenn alles möglich ist

Der Arzt Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) wirkt auch jenseits der Schulmedizin. Foto: Marvel

„Doctor Strange“, der neueste Marvel-Held, kämpft gegen Kräfte aus anderen Dimensionen.

 

Der arrogante Neurochirurg Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) will nach einem Unfall in einem nepalesischen Tempel seine lädierten Nervenbahnen reparieren lassen. Dort gibt es einen geheimen Orden von Magiern (unter anderem gespielt von Tilda Swinton), die gegen übernatürliche Kreaturen und Energieflüsse aus anderen Dimensionen kämpfen. Und Doctor Strange erweist sich schnell als potente Verstärkung.

Dem neuesten Helden im Marvel-Universum fehlt ein Alleinstellungsmerkmal, und sein Filmdebüt ist eine recht esoterische Angelegenheit: Die Gesetze der Physik gelten wenig, die Fantastik lässt die Story so ziemlich jede Volte schlagen. Alles ist möglich – einschließlich einer 08/15-Handlung. Doch unterhaltsam, kurzweilig und spektakulär ist der Film allemal: Hier werden Städte zusammengefaltet wie ein Blatt Papier. London und New York stehen zwischenzeitlich auch mal auf dem Kopf.


R: Scott Derrickson (USA 2016, 115 Min.)

Kinos: Cinema, CinemaxX, City, Gloria, Mathäser, Münchner Freiheit, Museums-Lichtspiele, Royal

 

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