Es dreht sich alles um die Kamera Galaxy S9 und S9+: Das sind die neuen Smartphones von Samsung

Galaxy S9 und S9+: So sehen sie aus, die neuen Smartphones von Samsung Foto: Samsung

Die Südkoreaner von Samsung haben offiziell das Galaxy S9 und S9+ vorgestellt. Die beiden High-End-Smartphones haben einiges zu bieten.

Während Apple derzeit laut Medienberichten unter anderem an neuen Kopfhörern arbeitet, hat Samsung im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona seine beiden neuen Smartphone-Flaggschiffe vorgestellt. Dabei durfte auch ein Seitenhieb gegen den alten Konkurrenten nicht fehlen. Das können das Galaxy S9 und S9+.

Neue Kamera, frische Emojis

"Die Art und Weise, wie wir unsere Smartphones nutzen, hat sich parallel zur Weiterentwicklung der Kommunikation stark verändert", erklärt Samsungs Handy-Chef DJ Koh. "Mit dem Samsung Galaxy S9 und S9+ haben wir die Smartphone-Fotografie weiter gedacht." Und darauf scheint der Tech-Konzern sehr stolz zu sein. Auf der hauseigenen Website wird prominent die Kamera der Smartphones beworben und mehr als die Hälfte eines rund vier Minuten langen Vorstellungsvideos geht auf zahlreiche Foto- und Video-Funktionen ein. Der Kamera habe man nicht nur ein Upgrade spendiert, heißt es in dem Clip, man habe "das gesamte Kamera-Erlebnis neu überdacht".

Wie gut die Kamera dabei wirklich ist, wird sich im März zeigen, wenn Galaxy S9 und Galaxy S9+ in die Läden kommen sollen. Samsung spendiert der einzelnen Linse des S9 eine variable Blende, die sich je nach Wunsch automatisch oder manuell den Lichtverhältnissen anpasst und damit auch bei schlechten Lichtverhältnissen für scharfe Bilder sorgen soll. Das S9+ besitzt unterdessen eine Dual-Kamera. Die Hauptkameras verfügen über 12-Megapixel-Sensoren, während die Front-Kameras der Geräte es auf 8 Megapixel bringen. Bei 960 Bildern pro Sekunde können mit der "Super Slow Motion" zudem imposante Zeitlupen-Videos gedreht werden.

Ähnlich wie beim iPhone X und seinen bewegten "Animojis" führt Samsung zudem "AR-Emojis" ein. Mithilfe von Gesichtserkennung wird das eigene Antlitz zu einem Emoji, das sich leicht in den bekannten Apps teilen lässt. Und dank Disney-Partnerschaft sind auch bekannte Charaktere wie Micky Maus und seine Freundin Minnie dabei.

Bixby weist den Weg

Doch nicht nur Bilder, Videos und Emojis landen auf dem imposanten Infinity Display. Auch Samsungs Sprachassistent Bixby ist natürlich wieder mit am Start und setzt ebenfalls auf die Integration von Augmented Reality. Wer beispielsweise wissen möchte, was dieses oder jenes Schild bedeutet, während er gerade in einem fremden Land Urlaub macht, der muss dieses nur mit der Kamera fokussieren und Bixby zeigt auf dem Display direkt die Übersetzung an. Und wer sein Smartphone beim Navigieren durch Hochhausschluchten vor sich hält, der bekommt interessante Punkte in der Umgebung angezeigt.

Für die richtige Unterhaltung beim Serien schauen oder Musik hören sorgen neue AKG-Stereo-Lautsprecher, die bis zu 40 Prozent lauter sein sollen, als bisher verbaute Kollegen. Außerdem setzt Samsung weiterhin auf eine herkömmliche Kopfhörerbuchse und stichelt mit einem entsprechenden Vermerk in dem Vorstellungsvideo unter anderem gegen die Konkurrenz von Apple und Google, die in aktuellen High-End-Geräten auf diese Verzichten.

Technische Merkmale

Um Inhalte wie Spiele oder Filme auf die 5,8-Zoll- (S9) und 6,2-Zoll-Displays (S9+) zu bringen, werkeln im Inneren der neue Exynos-Prozessor und 4 Gigabyte (S9) respektive 6 Gigabyte RAM (S9+). Die Akkus mit 3.000 mAh (S9) und 3.500 mAh (S9+) lassen sich auch kabellos aufladen, wofür allerdings eine separat erhältliche Ladestation hinzugekauft werden muss. Die 64 Gigabyte Speicherplatz der beiden Standardmodelle lassen sich mit micoSD-Karten um bis zu 400 Gigabyte erweitern. Die 64-Gigabyte-Fassung des S9 wird für 849 Euro in den Handel kommen, während das S9+ 949 Euro kosten soll. Im Online-Shop ist zudem eine Fassung mit 256 Gigabyte erhältlich, die bei 1.049 Euro liegen wird.

Zum Entsperren des S9 und S9+ bietet Samsung übrigens so viele Möglichkeiten, wie kaum ein anderer Hersteller. Neben PIN, Passwort und Muster kann auch der nun auf der Rückseite unter der Kamera liegende Fingerabdruck-Sensor oder eine Mischung aus Gesichts- und Iris-Erkennung verwendet werden.

 

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