Im Erzbischöflichen Ordinariat Tote Maus in Paket: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Ein Team der analytischen Taskforce der Feuerwehr untersuchte den Brief. Foto: Feuerwehr München

Ein totes Tier in einem Paket sorgte am Donnerstagmorgen für einen großen Einsatz im Erzbischöflichen Ordinariat in der Münchner Innenstadt.

Update vom 15. März 2019

Die Münchner Polizei hat im Fall der verwesten Maus, die jemand an das Erzbischöfliche Ordinariat in München geschickt hat, die Ermittlungen aufgenommen. Der- oder diejenige wird sich wegen Körperverletzung an fünf Personen verantworten müssen. Die Auswertungen der Spurensicherung dauern noch an, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Ermittlungne hat der Staatsschutz übernommen. "Wir nehmen das sehr ernst und werden den Fall mit Nachdruck verfolgen", sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Erstmeldung von 14. März 2019

München - Die Feuerwehr war am Donnerstagmorgen beim Erzbischöflichen Ordinariat in der Kapellenstraße im Einsatz. Mehrere Personen mussten nach dem Öffnen eines Pakets wegen Übelkeit und Erbrechen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr war mit einer analytischen Taskforce im Einsatz, um "braune, zähe Masse" zu untersuchen, das bestätigte ein Sprecher.

Nach AZ-Informationen handelte es sich aber nicht um eine gefährliche Substanz, sondern um eine tote Maus, die durch ihren Gestank die Erkrankung der Mitarbeiter ausgelöst hatte. Entgegen erster Informationen durch die Feuerwehr handelte es sich auch nicht um einen Briefkuvert, sondern um ein Paket.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund zwei Stunden. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute mit zwölf Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

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