Erster Todestag Paul Walker: So erinnert sich sein Vater an ihn

Paul Walker bei der Premiere von "Fast & Furious 6" im Mai 2013 Foto: Jon Furniss/Invision/AP

Ein Jahr ist es nun schon her, dass Paul Walker bei einem Autounfall ums Leben kam. In einem aktuellen Interview erinnert sich sein Vater nun an den Schauspieler und erzählt, dass er das Gesicht seines Sohnes täglich hundertfach sieht.

 

Hollywood - Am 30. November 2013, also vor genau einem Jahr, kam der damals 40-jährige Schauspieler Paul Walker bei einem tragischen Autounfall ums Leben. "Ich fühle seine Präsenz täglich", erzählt sein Vater nun in einem Interview mit der Entertainment-Website "E! Online". Hunderte Male sehe er heute noch täglich das Gesicht seines Sohnes und rede auch mit ihm: "Ich vermisse das Reden mit ihm sehr. [...] Er hatte ein gutes Herz."

"In diesem Haus gab es immer eine Menge Gelächter, [...] viele Streiche", erinnert sich Paul Walker Senior auf der Veranda des Hauses, in dem sein Sohn aufwuchs. "Paul strahlte einfach Liebe aus, bei so etwas kann man nicht schwindeln", erzählt der Vater des Schauspielers weiter. Oft habe er sich gefragt, wie er "einen so wundervollen Sohn verdient" habe.

Obwohl der "Fast & Furious"-Darsteller so berühmt war, mochte er die Aufmerksamkeit anscheinend nicht. "Einmal hat Paul gesagt: 'Ich mag dieses Business wirklich nicht, aber ich kann mit dem Geld das ich verdiene viel Gutes tun.'", erzählt Walker Senior weiter. Paul Walker war der Gründer von "Reach Out Worldwide", einer Hilfsorganisation, die Ersthelfer zur Bekämpfung der Folgen von Naturkatastrophen zur Verfügung stellt.

Oft habe der Vater in den vergangenen Monaten die Unfallstelle seines Sohnes besucht. "Ich schaue mir einfach diese weite Straße an und ich denke: 'Wie ist das nur passiert?'", erzählt er weiter. Noch immer ließen Fans dort Blumen und Nachrichten an Paul zurück: "Sie schreiben schöne Dinge über meinen Sohn."

Paul Walker Senior plane am heutigen Jahrestag das Grab seines Sohnes mit ein paar Familienmitgliedern zu besuchen, heißt es weiter. Mit Worten wie "Fahre im Himmel weiter" und "Kaum zu glauben, dass es schon ein Jahr her ist", gedachten unterdessen hunderte Fans des Toten auf Twitter und anderen bekannten Social-Media-Kanälen.

 

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