Erste Pressekonferenz "I'm the normal one" - Was Klopp zum Einstand in Liverpool sagte

Er sei "The normal One", sagte Jürgen Klopp bei seiner ersten Pressekonferenz als Coach des FC Liverpool. Foto: dpa

Jürgen Klopp ist "wieder zurück im Rennen", wie er auf der Pressekonferenz zu seinem Antritt in Liverpool sagt. Höflich entschuldigt er sich für sein Englisch, spricht dann aber präzise über seine Ziele mit dem englischen Traditionsclub.

 

Liverpool - "Zuerst muss ich mich entschuldigen für mein Englisch", sagt der zu Beginn der Pressekonferenz 48-Jährige höflich. Bisher habe er die Sprache nur im Urlaub gebraucht, witzelt er. "Ich bin wieder zurück im Spiel", gibt er der versammelten Presse bekannt. Dafür sei es "der perfekte Moment".

Hier seine wichtigsten Aussagen zum Antritt beim FC Liverpool.

Über seine freie Zeit nach dem BVB:

"Ich bin 48 Jahre alt. Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich viel Zeit für Urlaub, aber kein Geld. Dann hatte ich Geld und keine Zeit. Als ich Dortmund verlassen habe, habe ich gesagt, dass ich eine Pause mache. Ich habe aber auch gesagt, dass ich alles auf mich zukommen lasse. Hier in Liverpool hat es jetzt einfach gepasst. Die Gespräche sind siper gelaufen und dann habe ich mich schnell entschieden. Ende mit Urlaub!"

Über Titel-Ambitionen und die Presse:

"Mich kümmert die Presse nicht sehr. Ich arbeite als Fußballmanager. Bitte gebt uns die Zeit, uns zu entwickeln. Wenn das hier wirklich ein besonderer Tag sein soll, dann müssen wir geduldig sein. Ich kann keine Titel versprechen. Aber wenn wir uns hier in vier Jahren wiedersehen sollten, dann haben wir wohl einen Titel gewonnen. Wenn nicht, dann sehen wir uns das nächste Mal woanders. Vielleicht in der Schweiz."

Über eine Zusammenarbeit mit Vereinslegende Steven Gerrard:

"Das ist erst einmal nicht geplant, aber in der Zukunft durchaus möglich."

 

Ob er auch wie "The Special One" (Jose Mourinho) ist:

"Ich bin ein ganz normaler Typ, komme aus dem Schwarzwald. Ich war ein durchschnittlicher Spieler, und in Mainz habe ich als durchschnittlicher Trainer angefangen. Man könnte sagen: I'm the normal one. Ich habe jetzt einen guten Moment genutzt, um in Liverpool anzufangen."

Über die Premier League:

"Die Premiere League ist eine der besten, eine der härtesten Ligen in Europa."

Wie er spielen möchte:

"Wir sind jetzt am Anfang eines Entwicklungsprozesses. Wir brauchen einen guten Start. Wir wollen unser eigenes Spiel entwickeln. Ich lerne das Team gerade erst kennen. Ich will zuerst mit dem Team über unsere Spielweise sprechen, nicht hier. Es geht mir um Tempo, um Emotionen, um das schnelle Umschaltspiel."

Über den FC Liverpool:

"Es ist kein gewöhnlicher Club, es ist ein besonderer Verein. Ich hatte mit Mainz 05 und Borussia Dortmund zwei besondere Clubs, deshalb passt es sehr gut in diese Reihe."

 

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