Erst #Heimkommen, jetzt #Zeitschenken Marketing-Panne bei Edeka: SS-Kennzeichen im Weihnachtsfilm

Eine Szene aus dem neuen Weihnachtsfilm von Edeka. So weit, so gut. Aber: Das Nummernschild sorgt im Internet für Furore. Foto: Screenshot Edeka

Nach dem weihnachtlichen Kurzfilm "Heimkommen", der im Jahr 2015 deutschlandweit für Taschentuch-Alarm sorgte, liefert Edeka mit dem Werbespot "Zeitschenken" auch in diesem Jahr wieder einen erfolgreichen Marketing-Hit ab.

In dem emotionalen Kurzfilm beschreibt Edeka die typischen Alltagsprobleme der Vorweihnachtszeit: Geschenkestress, Überstunden bei der Arbeit und kaum Zeit für die Familie.

Wie schon bei "Heimkommen" beweist der Lebensmittelkonzern auch hier wieder viel Liebe zum Detail. Genau diese Eigenschaft wurde Edeka nun aber zum Verhängnis.

Gleich zu Beginn des Werbespots sieht man für wenige Sekunden einen Volvo mit dem Nummernschild MU-SS 420. Die Idee von Werbeagentur Jung von Matt und Lebensmittelriese Edeka, die ‚Muss‘-Thematik in der Vorweihnachtszeit auf diese Weise subtil zu unterstreichen, ist schnell erkannt. Dennoch: Die Umsetzung macht Bauchschmerzen.

Verbotenes Nummernschild

Nicht nur, dass die Buchstabenkombination SS auf deutschen Kennzeichen verboten ist - die Ziffer 420 ist außerdem nur einen Zahlendreher von Hitlers Geburtstag (20. April 1889) entfernt.

Selbst wenn man kein Fan von wilden Verschwörungstheorien ist - diese Zahlen- und Buchstabenkombination ist tatsächlich etwas ungünstig gewählt. Lässt man sich von dem kleinen Marketing-Fauxpas nicht stören, begeistert der Weihnachtsfilm von Edeka jedoch das zweite Jahr in Folge restlos.

Der Edeka-Kurzfilm in voller Länge:

 

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