Erotik in Milbertshofen Sex, Toys, nackte Haut: Die Erotikmesse 2013

Auf der Erotikmesse "Eros und Amore" in München gibt es Live-Shows, Pornostars und Sex-Toys zu sehen. Die Bilder. Foto: Gregor Feindt

Die Erotikmesse "Eros und Amore" gastiert in München. Die Bilder von den Live-Shows, Pornostars und sehr speziellen Spielzeugen.

 

Milbertshofen - Vor dem Eingang zur Erotik-Messe drängeln sich Männer mit Rucksäcken, Smartphones und Rentenansprüchen. Aber auch Jüngere, die hier ihren Feierabend verbringen.

Mit dem Shuttle-Bus vom Olympiazentrum oder mit dem Auto in der Gruppe sind sie angekarrt worden. Im Olympiapark scheint die Sonne.

Schnell eine heiße Wurscht vom Imbissstand. Um 17.07 öffnet sich die Schiebetür.

Drinnen Neon-Licht, falsche Palmen, falsche Brüste.

Mit der Eröffnungsshow läuft es nicht rund. Die Besucher warten mit gezückten Handy-Kameras, bis es endlich losgeht. Der Moderator entschuldigt sich. Der Bus mit den Tänzerinnen aus Ungarn habe sich verspätet.

Schnell zu den Ständen. Hier gibt es alles, was mit Sex zu tun hat. Für sie die Liebeskugeln oder der ferngesteuerte Vibrator – wozu braucht es bloß eine „Reichweite“ von 25 Metern?

Für Ihn gibt es den Penisring oder den Gummi-Masturbator. Und das sind noch die harmloseren Hilfsmittel auf dieser alljährlichen Messe, die sich „Eros und Amore“ nennt.

Zwei 18-jährige Münchnerinnen finden das interessant. Sie lächeln. „Wir wollen uns hier ein paar Ideen holen.“

Die Show geht los. Die mit dem schütteren Haar filmen konzentriert ganz vorne mit. Die jungen Männer freut es.

„Warum ich hier bin?“, fragt ein Mittzwanziger. „Weil meine Freundin mich gestern verlassen hat.“ Sein Spezl sagt, er haben seinen Freund auf die Messe „nur begleitet“.

Susan aus Weilheim ist mit ihrem Partner da. So wie erstaunlich viele Gäste an diesem Abend. „Die Show finden wir schon anturnend“, sagt die 24-Jährige. „Sonst wären mein Freund und ich nicht hier.“

Was in der „Orgasmus“-Kabine hinter der Bühne passiert? Oder bei der „Schoßmassage“ ? „Wir sind hier nicht im Puff“, sagt ein Mann, der hier arbeitet, ein wenig genervt. Sondern auf der Messe.

Draußen vor der Glastür wartet Rikscha-Fahrer Walter. Er karrt die Besucher durch den dunklen Olympiapark zurück zum Auto. Zwei Mädels haben sich im Park verlaufen. „Geht’s hier zu Mario Barth?“, fragt die eine. Sie suchen die Olympiahalle.

 

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