Ermittlungen dauern an Leiche in Hadern: Polizei tappt weiter im Dunkeln

In dieser Senkgrube wurde am Freitagnachmittag die Leiche gefunden. Foto: Sigi Müller

Unter den bislang bei der Polizei eingegangenen Hinweisen zur Identität der toten Frau aus Hadern ist immer noch keine heiße Spur. Die Polizei bittet weiter um Mithilfe.

 

München – Nach dem Fund einer Frauenleiche in der städtischen Kompostieranlage in München ist ihre Identität noch immer unbekannt. „Wir wissen nach wie vor nicht, wer die Frau ist“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

„Vier bis fünf Hinweise sind bei uns eingegangen, darunter ist aber keine heiße Spur.“

Ein Mitarbeiter der Kompostieranlage hatte die Tote am Freitag unter einer Eisdecke in der Wassergrube entdeckt.

Die Polizei geht davon aus, dass die Leiche schon rund zwei Wochen lang in dem Becken lag.

Die Todesumstände der etwa 20 bis 25 Jahre alten Frau sind nach Polizeiangaben unklar; auch wie sie auf das Gelände geriet, gab der Polizei Rätsel auf. Hinweise auf Fremdverschulden gab es aber nicht.

„Wir sind weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen“, sagte der Polizeisprecher.

Die tote Frau ist etwa 1,60 Meter groß und schlank. Sie hatte dunkelblondes langes Haar und war mit Jeans, dunkelblauen Stiefeletten und einem khakifarbenen Shirt bekleidet.

 

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