Er wollte in Brasilien bleiben Pelé hatte ein Angebot vom FC Bayern

Dreimal Weltmeister, 1282 Treffer insgesamt: Pelé. Foto: az

Bei Sky90 plaudert Superstar Pelé über ein konkretes Angebot vom FC Bayern. Franz Beckenbauer äußert sich zur Dortmund-Kritik von Uli Hoeneß und über den späten Einsatz von Martinez.

München - Pelé lüftet das Geheimnis seiner ewigen Jugend: „Ich ändere nie meine Frisur“. Außerdem plaudert der Weltfußballer des Jahrhunderts über ein Angebot des FC Bayern. Der Brasilianer gesteht: „Mein Name gefiel mir anfangs gar nicht“.

Pelé über...

…über das Geheimnis seiner ewigen Jugend: „Man muss sportlich bleiben – das ist das Rezept, das ist wichtig. Ich habe zudem einen kleinen Trick: Ich ändere nie meine Frisur. Da denken die Leute, ich wäre immer gleich alt geblieben.“

…über ein Angebot des FC Bayern: „Ich hatte Angebote von Mailand, Madrid, aber das konkreteste Angebot war von Bayern: Der damalige Präsident Roland Endler hat mich direkt angesprochen: Wenn du nach München kommen willst, dann machen wir das. Roland war ein richtiger Fan von mir. Als er gehört hat, dass ich heirate, hat er mich zur Hochzeitsreise nach Deutschland eingeladen und dabei immer wieder gesagt: du musst auch zum FC Bayern kommen zum spielen. Aber ich fühlte mich wohl in Brasilien. Ich wollte dort nicht weg. Später bin ich zu Cosmos New York gewechselt, weil der Präsident versprach, eine gute Mannschaft aufzubauen mit Franz Beckenbauer usw. Deshalb bin ich noch einmal gewechselt: Um den Fußball auch in den USA ein wenig voranzubringen. An ein Angebot von Hannover kann ich mich nicht erinnern - aber es kann gut sein.“

…über seinen Künstlernamen Pelé: „Da gibt es verschiedene Versionen. Es kommt vielleicht sogar ein bisschen aus Afrika. Auf der Karibikinsel Martinique gibt es einen Vulkan, der Pelé heißt. In Russland gibt es eine Comicfigur, ich glaube einen Kater, die so hieß. Aber in Brasilien selbst, da gab es einen Spieler, ein Kollege meines Vaters, mein Vater war ja professioneller Fußballspieler. Ein Kollege von ihm hieß ähnlich, so etwas wie Pilé oder Pile – ich habe dessen Namen als Kind wahrscheinlich falsch ausgesprochen und dann haben mich alle Freunde so genannt. Der Name Pelé hat mir am Anfang gar nicht gefallen, ich habe mich dagegen gewehrt. Von da an hat mich erst recht jeder Pelé genannt – und so bin ich es geblieben. In der griechischen Mythologie gibt es auch den Namen Pelé. Das bedeutet so etwas wie Wunder. Alte Studienkollegen nennen mich noch heute Edson. In der Familie heiße ich aber weder Edson noch Pelé, sondern Dico – das ist die Abkürzung, die Koseform von Edson.“

…über die Dortmunder Stars Reus, Götze, Hummels und Trainer Klopp: „Ich habe die Namen schon gehört. Ich habe auch schon viel von Klopp gehört, dass er ein guter Trainer ist.

Franz Beckenbauer über...

…über die Dortmund-Kritik von Uli Hoeneß: „Man sagt manchmal auch etwas salopp dahin. Ich weiß nicht, ob man das so auf die Wagschale legen sollte. Man kennt ja den Uli: Er fängt schon mal an zu plaudern, dann kommt so was schon mal vor. Ich glaube nicht, dass Uli das so ernst gemeint hat.“

…über die späte Einwechslung von Javier Martinez: „Eine gute Gelegenheit ist immer ein Heimspiel, um einem Spieler die Möglichkeit zu geben, von Anfang an zu spielen., Aber Jupp Heynckes wird seine Gründe dafür haben, warum er das nicht getan hat.“

 

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