Er hätte beinahe aufgegeben Til Schweiger: Mit seinem Restaurant wäre er fast gescheitert

Seit einem Jahr gibt es nun Til Schweigers Restaurant "Barefood Deli" in Hamburg. Nun zieht der Schauspieler eine erste Bilanz - und die ist nicht nur positiv.

Seit dem 2. November 2016 ist Til Schweiger (53, "Schutzengel") nicht mehr nur Schauspieler und Produzent, sondern auch Gastronom. Vor genau einem Jahr hat er sein Restaurant "Barefood Deli" in Hamburg eröffnet. 200 Gäste finden dort auf zwei Etagen Platz. Doch damals lief nicht alles glatt, wie er nun dem Online-Magazin "neuh.com" in einem langen Interview erzählte.

Schweiger erinnert sich zurück: "In der Anfangsphase war die Küche falsch konzipiert und passte so gar nicht zur Größe des Restaurants. Deshalb haben die Gäste zu lange auf ihr Essen warten müssen." Das Essen sei zudem zu oft "am falschen Tisch gelandet - und wenn es endlich beim richtigen Gast ankam, war es bereits kalt". Er kritisiert aber auch sich selbst: Die Fehler hätte er zu spät abgestellt. "Ich habe zu spät reagiert, denn ich bin ja kein Gastronom."

Sein Deli hat er fast bereut

Auch habe er am Anfang auf die "falschen Leute gesetzt", so Schweiger. "Beim Thema Film macht mir ja keiner etwas vor. Aber da ich Gastronomie und Hotellerie eben nicht gelernt habe, will ich mich jetzt nur noch auf Leute verlassen, die bewiesen haben, dass sie zu den Besten der Besten gehören." Kurzzeitig hätten ihn all die unerwarteten Probleme zu Beginn in ein tiefes Loch geworfen. Er sei sogar kurz davor gewesen, seine Entscheidung mit dem Deli zu bereuen. "Und ich habe in meinem Leben noch nie wirklich etwas bereut. Aber ich habe diesmal nicht aufgegeben. Und jetzt ist ja auch alles gut geworden", so Schweiger. Die Macken seien abgestellt, heute laufe alles rund.

Der Schauspiel-Star könne sich sogar vorstellen, zu expandieren und hat dafür auch schon ganz konkrete Pläne: "Ich habe bereits vor neun Monaten in Hamburg eine weitere Location für viel Geld angemietet. Und die Umbauten sind auch schon in der Mache. Wir planen eine kleine Schwester vom Deli - eine Art Barefood-Café mit Kaffee, Kuchen, Crepes."

 

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