Entführungsfall Entführte Laila: Starb ihr Vater in Kairo?

Die kleine Laila: Seit 2009 gibt es kein Lebenszeichen von ihr Foto: privat
 

Er tötete die Mutter und enführte die Tochter nach Kairo: Jetzt soll der Allgäuer bei den Unruhen in Ägypten ums Leben gekommen sein. Wo ist Laila?

Jengen/Kairo - Ahmed H. ist schwer zu fassen – und vielleicht kriegt ihn die Allgäuer Polizei nie wieder zu Gesicht: Der gesuchte Mordverdächtige ist angeblich tot. Das melden ägyptische Behörden.

Im Oktober 2009 erwürgte der 36-jährige Ägypter seine Ehefrau Andrea W. († 37), versteckte ihre Leiche im Garten seines Hauses in Jengen (Ostallgäu) und floh gleich nach der Tat mit der gemeinsamen kleinen Tochter Laila (6) nach Ägypten – das glaubt jedenfalls die Kemptener Staatsanwaltschaft.

Ahmed H. wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht und Anfang 2010 in Ägypten festgenommen. Dort wartete er in einem Gefängnis in Kairo auf seinen Prozess – nun soll er während der politischen Unruhen im Januar und Februar getötet worden sein.

Lailas Schicksal ist unklar – wie die ganze Geschichte. „Wir müssen das bewerten. die Prüfung ist nicht abgeschlossen“, sagte Kemptens Oberstaatsanwalt


 

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