Entdecken & staunen Versteckte Paradiese – mitten in Nürnberg

Stellte Umweltreferent Peter Pluschke fast in den Schatten: Der Elefantenkäfer aus dem „rollenden Insektarium“. Foto: Berny Meyer

NÜRNBERG Sie haben lustige Namen wie Abendsegler, Efeuwürger oder Warzenbeißer. Sie leben auf der Kaiserburg, im Reichswald oder mitten unter uns. Doch kaum einer kennt diese seltenen Tier- und Pflanzenarten. Wer die versteckte Vielfalt direkt vor der eigenen Haustür entdecken will, hat bei den Abenteuer StadtNatur-Tagen die Chance, Fledermäusen, Fischen und allerlei Insekten hautnah zu begegnen.

 

Vom 20. bis 22. Mai lädt das Nürnberger Bündnis für Biodiversität zu 15 spannenden Touren und Veranstaltungen. Umweltreferent Peter Pluschke: „Ein Höhepunkt ist sicher das rollende Insektarium von Rupert Wanninger.“ Der Nürnberger Insektensammler und -Züchter präsentiert 116 Kästen voller Insekten – und lüftet Geheimnisse von Gespensterschrecken, wandelnden Blättern und Vogelspinnen. Zudem sind Erlebnistouren durch Wiesen, Wald und Stadt geboten – und sogar Pegnitz-Tauchgänge.

Die StadtNatur-Tage rücken auch das „Grüne Band“ ins Licht: Die 1393 km der einstigen innerdeutschen Grenze haben sich vom Todesstreifen zum Lebensraum für 1200 gefährdete Tier- und Pflanzenarten gewandelt.

 

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