Ende der Tor-Flaute Lahm scherzt nach Müller-Tor: "Das ist schlecht für mich"

Philipp Lahm (r.) und Thomas Müller beim gemeinsamen Torjubel für den FC Bayern. Foto: dpa

Vor dem Spiel hatte Thomas Müller mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge eine Torwette abgeschlossen - gegen sich selbst. Den Einsatz zahlte der Weltmeister dann aber gerne.

 

München - Nach exakt 999 Minuten beendete Müller beim 5:0 des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg seine nervenzehrende Flaute in der Liga. Es war eine Erlösung für den Offensivspieler, als er erstmals seit dem 30. April gegen Gladbach (1:1) wieder traf.

Überbewerten wollte der 27-Jährige die Geschichte nicht, die er sich in den letzten Wochen in der Öffentlichkeit immer wieder hatte vorhalten müssen. "Das ist eine schöne Sache, aber nicht weltbewegend. Ich habe das Tor gejagt, mich hat das aber nicht verrückt gemacht. Ich war immer geschmeidig bei dem Thema", sagte Müller gelassen. Rummenigge wünschte Müller nun beim Abschluss wieder einen gewissen "Automatismus". Auch der Nationalspieler selbst merkte an, dass es nach dieser langen Durststrecke jetzt aber ruhig "so weitergehen darf. Ich hoffe, dass das nicht wieder so lange dauert".

Nur Kapitän Philipp Lahm passte das Tor seines Kollegen nicht so ganz. "Das ist schlecht für mich. Ich war ja ein Tor vor ihm - und wollte das auch noch ein bisschen bleiben", sagte Lahm - und lachte.

 

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