Ende der Karriere Kurzbahn-Weltrekordler Steffen Deibler hört auf

Steffen Deibler verpasste 2012 bei den Olympischen Spielen 2012 in London als Vierter über 100 Meter Schmetterling eine Medaille nur knapp. Foto: dpa

Der Olympia-Vierte Steffen Deibler beendet seine Laufbahn als Leistungsschwimmer. "Ich freue mich auf meinen neuen Alltag und bin gespannt, was das Leben noch für mich bereit hält", schrieb der 29 Jahre alte Hamburger auf Facebook.

 

Köln - Zwei Jahre nach seinem Bruder Markus hat auch Kurzbahn-Weltrekordler Steffen Deibler seinen Rücktritt erklärt.

"Nach vielen Jahren im Leistungssport mit all seinen Facetten bin ich zu dem Entschluss gekommen, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen", schrieb der 29-Jährige auf seiner Facebook-Seite.

"Es war eine wunderschöne, aufregende und spannende Zeit. Nun ist es allerdings soweit, andere Dinge im Leben auszuprobieren, neue Erfahrungen zu sammeln, frei vom starren Schwimmkalender und ohne den Wettkampfdruck im Nacken", schrieb der Hamburger, der 2012 bei Olympia in London und 2013 bei der WM in Barcelona jeweils als Vierter nur knapp eine Medaille verpasst hatte.

Deibler gehörte auch zum Aufgebot des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, schied aber im Vorlauf über 100 m Schmetterling als 18. aus. Seine größten Erfolge feierte der ältere der beiden Deibler-Brüder auf der Kurzbahn. Über 50 m Schmetterling hält der in Biberach an der Riß geborene Steffen seit dem 14. November 2009 den Weltrekord. Bei der Kurzbahn-WM 2010 in Dubai holte Deibler Bronze über seine Paradestrecke.

 

0 Kommentare