Eishockey ERC Ingolstadt: Champions League als "schöne Erfahrung"

Der ERC Ingolstadt hat sich anständig aus der Champions League verabschiedet. Foto: dpa

Mit einem eindrucksvollen 3:2-Sieg gegen den EV Zug hat sich der ERC Ingolstadt aus der Champions League verabschiedet und das 1:9 gegen Nürnberg in der DEL ein bisschen wiedergutgemacht.

 

Ingolstadt - Nach dem Abschied aus der diesjährigen Champions League blickt der deutsche Eishockey-Meister ERC Ingolstadt schon mit einer Portion Vorfreude auf die kommende Saison in Europas Königsklasse. "Die Champions League war für uns eine schöne Erfahrung. Ich freue mich schon auf das nächste Spiel", sagte Trainer Larry Huras nach dem abschließenden 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 1:0) nach Verlängerung gegen den EV Zug aus der Schweiz. Die Ingolstädter sind als einer der Gründungsclubs feste Teilnehmer.

Nach dem 1:9 in der Deutschen Eishockey Liga bei den Nürnberg Ice Tigers zeigten die Oberbayern nach Ansicht ihres Coaches die "richtige Reaktion". "Das sah wieder mehr nach Panther-Eishockey aus", befand Larry Huras.

Die Ingolstädter haben allerdings auch einen Verletzten zu beklagen. Angreifer Ryan MacMurchy brach sich am Dienstagabend einen Finger und fällt vier Wochen aus. Es ist der sechste Ausfall der Panther, die sich gegen Zug achtbar aus der Champions League verabschiedeten. Der deutsche Eishockey-Meister beendete seine Premierensaison in dem neuen europäischen Wettbewerb dennoch auf dem letzten Platz der Vorrundengruppe H.

Jeffrey Szwez (24. Minute) und Petr Taticek (26.) hatten die Hausherren in Führung gebracht. Fabian Sutter (46.) und Josh Holden (48.) glichen aus, ehe Taticek nach wenigen Sekunden der Overtime für den ERC traf. Die Oberbayern von Neu-Coach Huras verbuchten damit aus den sechs Champions-League-Matches zwei Siege.

 

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