Eintritt und Busshuttle kostenlos "Lange Nacht der Architektur" zeigt Münchens schönste Bauten

Bei der "Langen Nacht der Architektur" können Münchner und Besucher mehr als 70 Gebäude anschauen, darunter auch die ADAC-Zentrale. Foto: Messe München International

Eine Nacht. Mehr als 70 Gebäude. Und dazu Shuttle-Busse, Führungen und reichlich Infos: Zur "Langen Nacht der Architektur" öffnen Münchens schönste Bauten ihre Pforten.

 

München - Am Freitag, 20. Januar 2017 (19 bis 24 Uhr), ist wieder so weit. Zur "Langen Nacht der Architektur" (LNDA) haben Architektur-Interessierte die Chance, Gebäude zu besichtigen, die sonst normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Mehr als 70 Gebäude sind diesmal dabei - das sind 20 mehr als im Vorjahr. 

So kann erstmals die BMW LKW-Logistik Administration besichtigt werden, ebenso die Isartalwerkstätten, die Schreinerei Würzburger, die Faulturmanlage im Klärwerk Gut Großlappen oder die Ev.-Luth. Kirche St. Lukas am Mariannenplatz.

München aus verschiedenen Perspektiven

Ein Blickfang ist sicherlich auch der denkmalgeschützte Flughafen-Tower, der von einem modernen Neubau aus Glas umrahmt wird. Und die Brainlab AG auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Riem, die zu jeder vollen Stunde Führungen anbietet. Das „upside east“ erlaubt wieder einen Blick auf das nächtliche München.

Weniger mit Höhe, als mit individuellem, ursprünglichem Charme überzeugt die Brotfabrik der Bäckerei Aumüller in einem alten Industriegebäude an der Kistlerhof Straße. Die zahlreichen übrigen Gebäude bieten für alle Geschmäcker etwas: ob pro aurum Goldhaus oder das Stadion an der Grünwalder Straße. Das richtige Licht von außen macht die spannenden Gebäude noch lebhafter. Und von Führungen und Vorträgen über Livemusik mit Häppchen und Cocktails ist alles dabei.

Auf insgesamt elf Routen fahren kostenlose Shuttle-Busse, auf deren Fahrten Architektur-Studenten über die Gebäude informieren. Die Bustouren starten alle zentral am Odeonsplatz. Wer lieber zu Fuß durch die Münchner Innenstadt geht, kann an einer Führung teilnehmen.

Erstmals ist es auch möglich, seine Tour im voraus online über die Internetseite www.lange-nacht-der-architektur.de zu planen. Mit Hilfe interaktiver Karten können sich Interessierte ihre Tour persönlich zusammenstellen, auf beispielsweise Facebook teilen, per E-Mail verschicken oder auch offline als PDF speichern. Bei einzelnen Projekten und Gebäuden sind vorherige Anmeldungen erforderlich. Die Hinweise dazu stehen in den einzelnen Projektbeschreibungen auf der Internetseite.

Über Facebook & Co über Wartezeiten vor den Gebäuden informieren

Über den Online-Dienst Instagram werden die verschiedenen Bauwerke bereits vor der Veranstaltung vorgestellt. Über die Online-Plattform Facebook und per Mitteilung über WhatsApp können sich Archtektur-Fans vor und während des Events über Wartezeiten vor den Gebäuden oder die Verkehrslage infomieren. 

Die "Lange Nacht der Architektur" findet im Rahmen der "BAU" statt - der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme in München. Die Idee hinter der Aktion ist, das Thema Architektur von der Fachmesse BAU in die Stadt hineinzutragen und interessierten Münchnern und Besuchern die Möglichkeit zu bieten, auch mal hinter die Kulissen zu schauen.

Die "BAU" ist die größte und bedeutendste Veranstaltung innerhalb ihrer Branche und findet vom 16. bis 21. Januar 2017 auf dem Gelände der Messe München statt. Rund 2.000 Aussteller aus mehr als 40 Ländern erwarten etwa 250.000 Besucher aus aller Welt. Zu sehen sind Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand.


Lange Nacht der Architektur:
Infos im Internet unter www.lange-nacht-der-architektur.de, per E-Mail unter info@langenachtderarchitektur.de, per Telefon unter 089/94 92 01 31

 

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