Eintracht-Vorstandschef Bruchhagen über FCB: "Man kann nur den Hut ziehen"

Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen sieht die Bayern der Bundesliga-Konkurrenz entrinnen. Foto: dpa

Erst kürzlich gab Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc die Jagd auf die Bayern öffentlich auf. Jetzt resigniert auch Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen und erklärt, warum der FC Bayern aus seiner Sicht immer oben steht.

 

München - Die Klagen der Bundesliga-Konkurrenz werden mit jedem dominanten Sieg des FC Bayern lauter. Die Angst der anderen Vereine ist, dass die Roten auf Jahre davongezogen scheinen. "Wir müssen damit leben", findet sich der Vorstandschef der Eintracht Frankfurt, Heribert Bruchhagen, gegenüber Sport 1 mit der Lage ab.

Seine Erklärung für die Diskrepanz zwischen den Bayern und anderen deutschen Teams: "Das sind die Konstellationen, die sich durch die Entwicklung der internationalen Fernsehgelder entwickelt haben."

Der FC Bayern habe "glänzende internationale Einnahmen", auch durch das Erreichen des Halbfinals in der Championsleague. "Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass sie ganz, ganz viel richtig machen. Aber willst du den Bayern einen Vorwurf machen? Nein, man kann nur den Hut ziehen vor ihrer Leistung", sagt Bruchhagen.

Die Einnahmen, die die Bayern mit ihren internationalen Auftritten erzielen, fehlen den Frankfurtern. Aber auch andere deutsche Championsleague-Teilnehmer nehmen oft bei weitem nicht so viel ein, wie der FCB. Der Unterschied sei "so groß, dass sie tabellarisch immer zu dem gleichen Bild führen", monierte Bruchhagen bei Sport 1.

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