Einsatz Bundespolizei Schlägerei an der Hackerbrücke: Bierflasche geflogen?

An der Hackerbrücke flogen die Fäuste: Eine Gruppe von etwa 15 Personen war aufeinander losgegangen. (Archivbild) Foto: Polizei

Nach einer Schlägerei an der Hackerbrücke sucht die Polizei nach Zeugen. Offenbar kam es zwischen ein paar Rechten und einer Gruppe Südländern zur Auseinandersetzung. Auch eine Bierflasche soll geflogen sein.

 

München – Massenschlägerei an der Hackerbrücke? In der Nacht von Sonntag auf Montag flogen dort am S-Bahnsteig offenbar die Fetzen – und dabei auch eine Bierflasche.

Wie die Bundespolizei berichtet, soll es gegen 01.30 Uhr zwischen rund 15 Personen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Die Streithähne verursachten einen derartigen Radau, dass die S-Bahn nicht weiterfahren konnte. Als die alarmierten Beamten eintrafen, konnten sie zwei Personengruppen vorfinden, die versuchten, sich gegenseitig zu vermöbeln. Acht der Beteiligten seien Angehörige des rechten Spektrums, fünf der Personen seien südländischer Herkunft gewesen, so die Bundespolizei.

Bilder einer Überwachungskamera zeigen den Hergang der Schlägerei. Laut Bundespolizei soll dabei auch eine Bierflasche geworfen worden sein. Nach ersten Ermittlungen, war es anfänglich zu einer Rangelei gekommen. Während die eine Personengruppe in eine S6 gestiegen war, verblieb die andere am Bahnsteig. Durch die geöffnete Türe fingen sie an, sich gegenseitig zu beschimpfen. Der verbalen Auseinandersetzung folgten körperliche Attacken, eine Bierflasche ging zu Bruch. Daraufhin zog ein Fahrgast in der S6 die Notbremse.

Ein 30-Jähriger aus dem rechten Spektrum hatte eine Platzwunde am Kopf, die vom Rettungsdienst erstversorgt wurde. Zu der Frage, woher die frische, stark blutende Verletzung stammte, wollte sich der offensichtlich angetrunkene Mann nicht äußern. Auch die Personen beider Gruppen, von denen Personalien erhoben wurden, waren äußerst unkooperativ und machten zum Hergang des Geschehens keinerlei Angaben.

Durch die Auseinandersetzung war es auch zu Verspätungen im S-Bahnverkehr gekommen.

Die Bundespolizei sucht nun nach Zeugen.

- Wer kann Angaben zum Geschehen allgemein machen?

- Wer kann etwas zum Grund/Ursprung der Auseinandersetzung mitteilen?

Wer sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Nummer 089/5155500 bei der Münchner Bundespolizei zu melden.

 

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