Einsätze in der Ludwigsvorstadt Körperverletzung und Widerstand

Das Wochenende war für die Bundespolizei ziemlich turbulent. Foto: ho

Mit mehreren Gewalttaten und Widerstands-Delikten hatte am Wochenende die Bundespolizei zu tun. Teilweise wurde es auch sehr laut dabei...

 

Ludwigsvorstadt - Am Samstag kam es kurz nach Mitternacht am Hauptbahnhof München zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Ein 46-jähriger Russe wurde von einer Bundespolizeistreife gegen 0:25 Uhr volltrunken (2,82 Promille Atemalkohol) am Bahnsteig Gleis 20 angetroffen.

Er konnte seinen Heimweg nach Allach nicht mehr alleine fortsetzen. Bei der Mitnahme zur Dienststelle bedrohte und beleidigte er die Beamten und widersetzte sich, so dass er mittels Handfesseln geführt werden musste. Er kam zur Ausnüchterung in Gewahrsam.

Um 6:15 Uhr traf eine Streife der Bahnsicherheit im Warteraum des Münchner Hauptbahnhofes einen 25-jährigen aus Schwabing an, der keine Reiseabsichten und keine Fahrkarte hatte. Er lud im Wartesaal seinen Handyakku auf und attackierte die beiden DB-Mitarbeiter körperlich, als sie ihn des Bahnhofs verwiesen.

Dabei benutzte er das Ladekabel als Schleuder und traf einen 42-jährigen Wachschützer mit dem Steckerteil am Kopf, so dass er eine Platzwunde erlitt.

Gegen 20:30 Uhr meldete sich ein 32-jähriger Rumäne in der Bahnhofsmission des Hauptbahnhofes, weil er dort nächtigen wollte. Als ihm dies verweigert wurde, wurde er aggressiv, schleuderte eine Teetasse von sich, trat gegen zwei Stühle und ging anschließend auf einen 29-jährigen Mitarbeiter der Mission los.

Er versuchte den Mann mit Fäusten zu schlagen und gegen ihn zu treten. Außerdem packte er den 26-Jährigen am Hals und drückte ihn gegen eine Glasscheibe. Aufgrund der Abwehrbewegungen und des Alkoholisierungsgrades (2,44 Promille Atemalkohol) wurde der Mann glücklicherweise nicht verletzt.

Gegen 21:20 Uhr wollte ein 32-jähriger Rumäne ein Lebensmittelgeschäft am Hauptbahnhof nicht verlassen. Auch nach einer Kontrolle durch die Bundespolizei und einem Platzverweis weigerte er sich das Geschäft bzw. den Bahnhof zu verlassen.

Unvermittelt schlug der Mann dann mit dem Kopf gegen eine Scheibe des Ladens. Der Mann wurde daraufhin gefesselt und mit einem Fahrzeug zur Wache verbracht. Im Fahrzeug schlug er mit seinem Kopf gegen die Metallverkleidung des Fahrzeugs. Aufgrund der hohen Selbstverletzungsgefahr und wegen Suizidgefährdung wurde er ins Krankenhaus verbracht.

Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,61 Promille.

In den vorgenannten Fällen ermittelt die Bundespolizei gegen einzelne Personen wegen (zum Teil gefährlicher) Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstandes.

 

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