Außergewöhnliche Gelegenheit Mit Kamera oder Smartphone: So fotografieren Sie den Supermond

, aktualisiert am 14.11.2016 - 15:34 Uhr
Erst in 18 Jahren wird es wieder so einen Supermond wie heute Abend zu beobachten geben. Foto: dpa

Wenn am heutigen Montag der Mond aufgeht, wird er deutlich heller und größer als sonst wirken. Das liegt daran, dass er der Erde auf seiner elliptischen Umlaufbahn heute verhältnismäßig nah kommt. Um das Himmelsspektakel angemessen abzulichten, sollte man allerdings ein paar Grundregeln einhalten.

 

München - Die Konstellation am Firmament dürfte für viele Menschen einmalig sein: Zuletzt trat 1948 der Fall ein, dass zum Zeitpunkt der größten Erdannäherung gleichzeitig auch noch Vollmond ist und bis es wieder soweit sein wird, werden weitere 18 Jahre vergehen. Daher lohnt es sich ganz besonders, am Montag ab den Abendstunden einen Blick gen Himmel zu richten. Der Trabant erscheint 14 Prozent größer und 30 Prozent heller – ein echter "Supermond" eben.

In München und Ostbayern gute Chancen auf klare Sicht

In Ostbayern dürften Hobbyastronomen am Montagabend besonders guten Blick auf das Phänomen haben (hier geht's zum Interview mit dem Chef der Volkssternwarte München zum Thema). Anders als im Westen des Freistaats soll der Mond laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) im Osten am frühen Abend nicht durch Wolken verdeckt sein. Im Lauf der Nacht breitet sich die Wolkendecke dann allerdings auch bis nach Osten aus.

Hier bei uns in München dürften die Chancen auf einen freien Blick zum Supermond sehr gut stehen. Damit das Foto aber wirklich gut gelingt, sollte man allerdings etwas Distanz zum Dunst und zu den Lichtern der Großstadt aufbauen und an den Stadtrand oder ins Umland fahren.

In der Osthälfte Bayerns geht der Mond etwa um 16.55 Uhr auf, im Westen rund 15 Minuten später. Mit dem Untergang des Mondes ist zwischen 6.35 Uhr und 6.55 Uhr zu rechnen.

So klappen die Fotos auch mit einem Smartphone

Wenn Sie dann mit der Kamera draufhalten wollen, stehen ihre Chancen auf spektakuläre Bilder richtig gut. Denn das Fotografieren des Supermondes erfordert weder besondere Fähigkeiten noch ein teures Equipment. Am besten ließe sich das Spektakel zwar "mit einem starken Teleobjektiv mit einer Brennweite ab 200 Millimeter" einfangen, meint Benjamin Mirwald, Leiter der Volkssternwarte München. Aber selbst mit einem Handy gibt's schon tolle Fotos: "Stellen Sie ein Fernglas auf ein Stativ, dann können Sie es auch mit dem Smartphone versuchen", meint der Experte.

 

0 Kommentare