Einmal Vitamine, bitte! Fit durch den Winter: Dieses Gemüse hält gesund

Gerade in der kalten Jahreszeit darf eine gesunde und vitaminreiche Ernährung nicht zu kurz kommen - sonst ist die Grippe vorprogrammiert. Doch welches Gemüse ist jetzt besonders gut geeignet?

Welche Gemüsesorten eignen sich besonders gut für die kalten Herbst- und Wintermonate? Welche kommen sogar aus der Region und stärken unser Immunsystem? Wir haben für Sie das beste Herbstgemüse zusammengestellt.

Rote Bete

Rote Bete mag zwar nicht jeder, enthält aber eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe Foto:Shutterstock/pilipphoto

Die rote Bete ist eine wahre Wunderknolle: Sie kann sowohl gekocht als auch roh verzehrt werden und ist reich an Vitaminen und Eisen. Das kann Herzkrankheiten vorbeugen und den Blutdruck senken - besonders, wenn die Knolle roh gegessen wird. Aber auch gekocht ist sie ein süßer Genuss. Das preiswerte Gemüse lässt sich problemlos über längere Zeit lagern. Die Blätter der Knolle eignen sich bestens als Salat - sie sind sogar noch weitaus reichhaltiger, als die Knolle selbst.

Möhre

Möhren sind unglaublich vielseitig - aus ihnen lassen sich Suppen, Smoothies oder Salate zaubern Foto:Shutterstock/5 second Studio

Möhren, Karotten, Rüebli,... wie auch immer man sie nennen will, sie sind ein Muss für jede Speisekarte! Denn die Rübe enthält unglaublich viel Beta-Carotin oder auch Provitamin A - mehr, als jedes andere Gemüse. Das begünstigt das Sehvermögen und kann sogar vor Krebs schützen. Zudem sind sie der perfekte Snack für zwischendurch. Egal, ob die Möhre als Suppe, Saft oder gekocht zubereitet wird: es muss immer ein wenig Öl oder Butter hinzugegeben werden, denn das Carotin ist fettlöslich. Im Gemüsefach sind Möhren meist bis zu sieben Tage haltbar.

Chicorée

Chicorée ist hierzulande noch recht unbeliebt. In Frankreich und Belgien darf die Knospe auf keinem Mittagstisch fehlen Foto:Shutterstock/Dani Vincek

Besonders in Frankreich und Belgien ist die Chicoréeknospe sehr beliebt. Das Gemüse enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Durch einen hohen Anteil an Bitterstoffen, die die Verdauung unterstützen, schrecken viele vor dem Gemüse und seinem bitteren Geschmack aber zurück. Dabei kommt es nur auf die richtige Zubereitung an: Ein süßliches Dressing etwa kann schnell Abhilfe schaffen. Chicorée eignet sich aber nicht nur für Salat. Er lässt sich auch prima kochen, besonders lecker schmeckt er in Form eines Auflaufs. Mit einem Kaloriengehalt von nur 17 kcal pro 100 Gramm schont die Knospe auch noch die Figur.

Wirsing

Der Wirsing hat es vom typischen "Arme-Leute-Essen" mittlerweile in die Sterneküche geschafft - zu Recht! Foto:Shutterstock/AnjelikaGr

Der etwas andere Kohl: Wirsing! Er ist feiner und delikater als andere Kohlsorten und darum besonders beliebt. 200 Gramm des dunkelgrünen Krauskopfes decken bereits unseren Tagesbedarf an Vitamin C. Als Roulade, im Eintopf oder als Püree, der Kohl ist vielseitig verwendbar und schmeckt in Kombination mit Hackfleisch besonders gut.

Feldsalat

Feldsalat gilt als eine der nährstoffreichsten Salatsorten Foto:Shutterstock/a9photo

Die kleinen grünen Blätter kennt wohl jeder: Feldsalat. Er gilt als der gesündeste Salat, denn er ist reich an Provitamin A und Vitamin C. Das Besondere an den kleinen Power-Blättchen: Sie sind frostbeständig und ermöglichen uns somit auch im Winter einen regionalen Genuss. Besonders lecker schmeckt er mit Lachsstreifen und Nüssen oder Pinienkernen.

Kürbis

Der Kürbis darf auf dem herbstlichen Speiseplan natürlich nicht fehlen Foto:Shutterstock/Olga Miltsova

Egal, ob man die Kerne als Knabberei zubereitet, aus ihnen Öl gewinnt oder das leckere Fruchtfleisch in Suppe verwandelt - der Kürbis ist das Highlight-Gemüse für die kalte Jahreszeit. Das Gewächs ist reich an Beta-Carotin, was im Körper zu wichtigem Vitamin A umgewandelt wird. Außerdem ist der Kürbis kalorienarm und sättigend - perfekt also, für die Winterdiät!

Rosenkohl

Der Rosenkohl ist zwar bei den meisten Kindern nicht sehr beliebt, dafür aber besonders nahrhaft Foto:Shutterstock/HandmadePictures

Wohl kaum ein anderes Gemüse ist kälteresistenter als diese zarten Röschen. Erst ab dem ersten Frost wird der Rosenkohl so richtig lecker: die Zuckerproduktion nimmt zu und der unbeliebte bittere Geschmack lässt nach. Durch den extrem hohen Gehalt an Vitamin C ist der Rosenkohl ein Muss für alle, die den Winter ohne Grippe überstehen wollen. Allerdings enthält er auch mehr Fett, Eiweiß und Zucker, was auf Dauer zu Winterpölsterchen führen kann.

Chinakohl

Chinakohl stammt tatsächlich aus China, wird heutzutage aber auch in Deutschland angebaut Foto:Shutterstock/Katya123ua

Der Chinakohl wird hierzulande immer beliebter. Er hat viele Vitamine, die das Immunsystem im Winter stärken. Außerdem ist er ein perfekter Diät-Begleiter, da der Kohl zu 94 Prozent aus Wasser besteht und dadurch wenige Kalorien enthält. Wer kein großer Fan von Kohl ist, kann sich bei dieser Sorte kaum wehren: er erinnert vom Geschmack her eher an Salat. Mit dem Chinakohl holen Sie sich ein wahres Allroundtalent in die Küche, denn er ist sowohl roh als auch gegart verzehrbar und hält sich gekühlt problemlos eine Woche.

Spinat

Spinat ist nicht ohne Grund die Leibspeise vom muskulösen Matrosen Popeye Foto:Shutterstock/HandmadePictures

Zwar enthält Spinat weitaus weniger Eisen, als immer wieder behauptet wird, trotzdem ist der Wert noch recht hoch. Außerdem hat er neben Magnesium und Zink noch viele lebenswichtige Vitamine zu bieten. Während das grüne Blattgemüse bei Kindern eher in Rahmsauce beliebt ist, lässt sich frischer Spinat auch toll zum Salat zubereiten. Und das Gemüse geht auch mit dem Trend: Ein Green-Smoothie aus Spinat und anderen Zutaten ist die Vitaminbombe schlechthin!

 

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