Einigung mit den USA Mexiko feiert Einigung im Zoll-Streit mit den USA

Andres Manuel Lopez Obrador (l), Präsident von Mexiko, spricht auf einer Kundgebung. Foto: Omar Martínez/dpa

Ursprünglich hatte Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador eine Protestkundgebung gegen die Strafzölle in Tijuana angekündigt, nach der überraschenden Einigung widmete er sie kurzerhand zu einer Freudenfeier um.

 

Tijuana - Die mexikanische Regierung hat die Einigung mit den USA im Streit über illegale Migration und Strafzölle mit einer Kundgebung in der Grenzstadt Tijuana gefeiert.

"Wir haben nicht alles erreicht, aber wir haben es geschafft, dass die mexikanischen Produkte nicht mit Strafzöllen belegt werden, und wir haben unsere Würde behalten", sagte Außenminister Marcelo Ebrard am Samstag. Ursprünglich hatte Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador eine Protestkundgebung gegen die Strafzölle in Tijuana angekündigt, nach der überraschenden Einigung widmete er sie kurzerhand zu einer Freudenfeier um.

Nach tagelangen Verhandlungen hatten die Unterhändler am Freitag einen Durchbruch erzielt. Mexiko sagte einen besseren Grenzschutz und ein entschlosseneres Vorgehen gegen Schlepperbanden zu.

Außerdem können die US-Behörden ab sofort Mittelamerikaner auf der gesamten Länge der Grenze nach Mexiko zurückschicken, wo sie auf eine Entscheidung in ihrem Asylverfahren in den USA warten müssen. Im Gegenzug verzichtete Washington zunächst auf die angedrohten Strafzölle auf alle mexikanischen Importe.

"Ich habe Präsident Donald Trump keine geballte Faust entgegengestreckt, sondern eine offene Hand", sagte Präsident López Obrador. "Wir sind bereit zu Freundschaft, Dialog und Zusammenarbeit."

 

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