Eine Million Euro "Homeland" bekommt deutsche Fördergelder

"Homeland"-Hauptdarstellerin Claire Danes Foto: Richard Shotwell/Invision/AP

In Berlin zu drehen, lohnt sich für die Macher des US-Serienhits "Homeland": Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert das Projekt mit einer Million Euro.

 

Berlin - Deutschland ist nicht nur wegen seiner schönen Landschaften und gut ausgestatteten Studios ein beliebter Drehort für US-Filmproduktionen.

Auch die Filmförderung des Medienboard Berlin-Brandenburg lockt die Vertreter Hollywoods regelmäßig in die Bundeshauptstadt. Seit Anfang 2015 gibt es auch ein neues Programm zur Förderung von Serienformaten.

Das nutzt zum Beispiel der US-TV-Hit "Homeland", dessen fünfte Staffel demnächst in Berlin gedreht wird. Das Medienboard fördert die Produktion mit 1 Million Euro, wie das US-Branchenmagazin "Variety" berichtet.

"Wir sind alle süchtige Fans und sehr stolz darauf, 'Homeland' für die nächste Staffel eine Heimat zu geben", zitiert das Blatt Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus. In der neuen "Homeland"-Staffel verschlägt es Agentin Carrie Mathison (Claire Danes) nach Berlin. Teilweise soll die Staffel auch in Syrien spielen. Für das kriegsgebeutelte arabische Land soll Brandenburg einspringen. Die "Homeland"-Macher hatten hierzu im Mai in Berlin ein Massencasting für 1.000 Komparsen abgehalten.

 

 

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