Eine komplett neue Besetzung Die Erfolgsserie geht weiter: So wird die zweite Staffel von "Charité"

Die erste Staffel zeigte die Welt der Medizin im 19. Jahrhundert - die zweite spielt zum Ende des Zweiten Weltkrieges Foto: ARD/Nik Konietzny

Die Serie "Charité" begeisterte Anfang 2017 das TV-Publikum. Ab dem heutigen Dienstag wird die erste Staffel wiederholt, und die zweite Staffel ist schon in Arbeit.

Ein Bambi für Hauptdarstellerin Alicia von Rittberg (23, "Die Hebamme"), eine Romy für den besten Produzenten Nico Hofmann (58) und Traumquoten: Die erste sechsteilige Staffel von "Charité", die im März 2017 im Ersten ausgestrahlt wurde und ab heutigen Dienstag (immer dienstags) um 20:15 Uhr ebenfalls im Ersten wiederholt wird, war ein voller Erfolg; eine Fortsetzung war schnell beschlossen. Von Ende November 2017 bis Anfang März wurden sechs weitere Folgen in leerstehenden, historischen Gebäuden in Prag Tschechien gedreht.

Während die erste Staffel die Welt der Medizin im 19. Jahrhundert zeigt, spielt die nächste Staffel am Ende des Zweiten Weltkrieges im Nationalsozialismus. Nun erinnert zwar nichts mehr an die spartanischen Anfänge des berühmten Krankenhauses. Stattdessen gewährleisten strenge Hygiene und moderne Geräte eine hervorragende medizinische Versorgung. Doch der Nationalsozialismus stellt die Ärzte und deren Berufsethik auf eine harte Probe, die nicht jeder besteht.

Neue Ära, neue Besetzung

Nicht nur die Zeit ist eine andere, auch die Figuren - fiktionale und real existierende Charaktere - wechseln und mit ihnen die Besetzung. In den neuen Hauptrollen sind unter anderem Ulrich Noethen, Mala Emde, Jannik Schümann, Frida-Lovisa Hamann und Jacob Matschenz zu sehen.

Darum geht's in Staffel 2

Anni (Emde) studiert zum Ende des Zweiten Weltkrieges Medizin an der Charité und ist überzeugt von der Ideologie der Nazis, was auch ihre Haltung gegenüber behinderten und kranken Kindern prägt. Als jedoch ausgerechnet ihr eigenes Baby einen Wasserkopf entwickelt, muss sie einige schwere Entscheidungen treffen.

Prof. Dr. Ferdinand Sauerbruch (Noethen) führt spektakuläre Operationen durch und wird immer wieder um Hilfe gebeten, etwa von seinem ehemaligen Kollegen Karl Bonhoeffer (Thomas Neumann), dessen Schwiegersohn in der Charité Schutz vor der SS finden soll.

Gleichzeitig macht der neue Leiter der Psychiatrie, Max de Crinis (Lukas Miko), dem Chirurgen das Leben schwer. Während de Crinis die Euthanasie vorantreibt, kämpft Sauerbruch um das Leben jedes Patienten.

Wann die zweite Staffel im Ersten ausgestrahlt wird, steht bislang nicht fest.

 

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