Ein Stadtviertel feiert Pasing: Die neue Mitte ist fertig

Baureferentin Rosemarie Hingerl und OB Dieter Reiter haben sich im neuen Pasing umgesehen. Foto: Daniel von Loeper

Dreieinhalb Jahre lang wurde der Kern des Stadtviertels saniert – jetzt ist das neue Pasing fertig.

Pasing - Wenn man als Auswärtiger früher einen Makler gefragt hätte: Soll ich nach Pasing ziehen, wohnt man da schön? Dann hätte der wahrscheinlich erst herumgedruckst und dann irgendetwas von „urbanem Flair“ gestammelt.

Pasing war über viele Jahre hinweg wahrlich keine Perle. „Die Mariensäule war von Verkehr regelrecht umzingelt“, sagt Baureferentin Rosemarie Hingerl. Aber nun: Da gibt es vor den Pasing Arcaden Wasserspiele, an denen man als Kind wunderbar herumtoben kann, die Fußgängerwege sind jetzt breiter und freundlicher, die Autos fahren nun weitgehend um das Zentrum herum – und in den Unterführungen werden Radfahrer inzwischen sogar von wohlig-weißen Wolken begleitet. Pasing hat sich richtig gemausert.

Knapp 26 Millionen Euro hat die Stadt in die Verwandlung vom hässlichen Entlein zum hübschen Vorzeigequartier gesteckt. Gut investiertes Geld, wie Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Freitag bei einem Rundgang durchs Viertel befand. Wenn man heute gefragt wird: In Pasing, wohnt man da denn schön? Dann kann man durchaus sagen: Ja, das ist ein ganz nettes Viertel. Nicht einmal Makler-Rhetorik muss man noch bemühen. Aus dem „urbanen Flair“ ist wirklicher Flair geworden.

 

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