"Ein Schlag vor den Bug" Zwangspause: Wasserschaden im Resihuber

Inhaberin Birgit Neumann und Küchenchef Andreas Lübber im Resihuber – ein Wasserschaden hat viel kaputt gemacht. Foto: A. Baronikians

Eine Woche war das Lokal Resihuber auf – ein Wasserschaden erzwingt die Schließung. Das gesamte Restaurant, der Keller mit Vorrats- und Personalräumen, Gästetoiletten und Co. wurden von mehreren Tausend Litern Wasser geflutet.

München-Sendling - Birgit Neumann steht zwischen aufgestemmten Wänden, abgedecktem Mobiliar und brummenden Apparaturen. "Es ist schon ein Schlag vor den Bug", sagt sie und zeigt aufgebohrte Stellen im Boden: "Wir hatten so lange eine Baustelle – und jetzt wieder." 

Was im Restaurant Resihuber passiert ist, ist in der Tat bitter. Nur eine Woche nach der Eröffnung des schmucken Bio-Restaurants ist von diesem nicht mehr viel übrig geblieben: Ein folgenschwerer Wasserschaden hat dafür gesorgt, dass das komplett neue Lokal mit ursprünglich sehr hochwertiger Einrichtung nun geschlossen ist und aufwendig wiederhergestellt werden muss.

Das Resihuber brummt vom ersten Tag an

"So ganz können wir alle es noch nicht fassen", sagt Resihuber-Inhaberin Birgit Neumann der AZ, die sich die (neuerliche) Restaurant-Baustelle am Mittwoch ansehen durfte: "Eigentlich fing alles doch so gut an." 

Das war am 19. April. An diesem Tag wurde das frisch herausgeputzte Lokal am Sendlinger Resi-Huber-Platz offiziell eröffnet – als erstes Restaurant des Bio-Filialisten Vollcorner und deren Geschäftsführer-Paar Willi Pfaff und Birgit Neumann. Das Lokal, in dem ausnahmslos Bio-Produkte auf die Teller kommen, brummte vom ersten Tag an.

Doch nach der Nacht vom 26. auf den 27. April sollte damit erstmal Schluss sein: Aufgrund einer Fehlinstallation an der Bar wurde das gesamte Restaurant und der Keller mit Vorrats- und Personalräumen, Gästetoiletten und Co. von mehreren Tausend Litern Wasser geflutet.

Resihuber: Neueröffnung für 19. Juni geplant

Die komplette Elektrik stand unter Wasser, die Wände wurden durchnässt. Die Schäden sind allerorts sichtbar. Damit das Wasser abfließen kann, mussten erstmal über 30 Löcher in den neuen Holzboden gebohrt werden. Wände mussten aufgestemmt, Einbauten entfernt werden.

Mit gespannten Folienwänden und Trocknungsanlagen versucht man jetzt, die Feuchtigkeit herauszubekommen. Danach rücken die Handwerker an, um aus der großen Baustelle wieder ein Restaurant zu machen. Die Neueröffnung ist für den 19. Juni geplant. Dann will das so überraschend ausgebremste Resihuber-Team um Küchenchef Andreas Lübber wieder loslegen.

 

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