"Ein gutes Omen" Neil Gaiman macht aus dem Bestseller eine Serie

Eigentlich wollte Neil Gaiman nicht ohne seinen Freund Terry Pratchett an der TV-Umsetzung des gemeinsamen Buches "Ein gutes Omen" arbeiten. Doch ein letzter Wunsch des 2015 verstorbenen Autors änderte das.

 

Lange hat sich Schriftsteller und Drehbuchautor Neil Gaiman geweigert, allein an einer TV-Umsetzung des Buchs "Ein gutes Omen" zu arbeiten. Denn den Roman hatte er gemeinsam mit seinem Freund Terry Pratchett geschrieben, der im März 2015 nach jahrelanger Alzheimer-Erkrankung verstarb. Doch offenbar hat ihm Pratchett kurz vor seinem Tod doch noch seinen Segen dazu gegeben, das Projekt ohne ihn umzusetzen. Das berichtet die britische Seite "Independent".

Demnach werde Gaiman den Bestseller in eine sechsteilige TV-Serie verwandeln. Bei einem Gedenktag zu Ehren von Pratchett erklärte er seinen Sinneswandel: "Terry und ich hatten eigentlich einen Deal, dass wir nur zusammen an Dingen zu ,Ein gutes Omen' arbeiten würden." Doch ein Brief, den ihm Pratchett kurz vor dessen Tod schickte, veränderte alles: "Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn es klappen würde. Ich weiß, dass du sehr beschäftigt bist, Neil, aber niemand außer dir könnte es mit der Leidenschaft tun, die wir beide dem alten Mädchen entgegenbringen. Ich wünschte, ich könnte mich mehr einbringen und werde dir so gut es geht helfen", zitiert die Seite aus dem Brief.

Nun offenbarte Gaiman, dass er schon seit einem Jahr daran arbeite, Pratchetts letzten Wunsch in die Tat umzusetzen. Das Skript sei bereits zu dreiviertel fertig, heißt es zudem bei "Independent". In dem Buch geht es um den Dämon Crowley und den Engel Erziraphael, die trotz der Tatsache, auf unterschiedlichen Seiten zu kämpfen, gemeinsam die drohende Apokalypse abwenden wollen. Wann die Serie zu sehen sein wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

 

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