EHC Red Bull München "Wir genügen unseren Ansprüchen nicht"

Den EHC Red Bull München plagen nun Verletzungssorgen. Foto: ho

Der EHC Red Bull München verliert auch das zweite Heimspiel des Wochenendes – mit 3:4 gegen Ingolstadt.

 

München - Die Ingolstädter haben dem EHC Red Bull München, der erstmals in seinen neuen Wiesn-Outfits antrat, die Lederhosn ausgezogen. Der EHC, der bereits am Freitag 1:3 gegen Wolfsburg verloren hatte, unterlag dem ERC mit 3:4.

„Wo ist unsere Mentalität, unsere Energie, unser System? Ich weiß es nicht! Was wir am Freitag abgeliefert haben, das war schlicht nicht akzeptabel“, sagte Neu-Trainer Pierre Pagé. „das Spiele heute wurde dadurch entschieden, dass einer von uns nicht bereit war, den Schuss, der zum 3:2 führte, zu blocken. Das darf nicht sein. Wir müssen jetzt zurückkommen.“ Schon nach der Wolfsburg-Pleite hatte er sein Team rund gemacht. Doch die Worte schienen beim EHC auf taube Hörorgane gefallen zu sein. Bereits in der 2. Minute klingelte es - Robert Sabolic erzielte das 1:0 für die Ingolstädter. Besser zugehört hatte Andy Woszniewski, er erzielte vor 2653 Zuschauern in der 11. Minute den Ausgleich.

In der 31. Minute packte Hitzkopf Danny Richmond den Hammer aus – 2:1. Der Gegenschlag eine Minute später: John Tyler Bouck mit dem 2:2. In der 50. Minute fiel das 3:2 für den ERC durch Alexander Oblinger. Und weil es so schön war, gleich noch einmal, dachten sich die Gäste: Travis Turnbull zum 4:2 (54.). Das 4:3 von Alex Barta (59.) war nur Ergebniskosmetik.

„Wir müssen Lösungen für unsere Probleme finden“, sagte Pagé, „und das schnell. Wir haben den Anspruch, um den Titel mitzuspielen. Wir genügen unseren eigenen Ansprüchen nicht." 

 

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