EHC Red Bull München Weihnachtsgeschichten beim EHC

Der Weihnachts-Interviewer: Jason Jaffray (r.), Topstürmer des EHC Red Bull München, befragt Teamkollegen wie Tobias Wörle. Foto: EHC Red Bull München

Jason Jaffray, Star des EHC Red Bull München, befragt seine Teamkollegen über die staade Zeit. Keiner will ein Geschenk von Steve Pinizzotto bekommen.

München - Eishockeyspieler sind – bei aller Härte des Sports – in ihren Herzen Kinder geblieben. Große, starke, muskelbepackte Kinder. Das weiß jeder nur zu gut, der jemals erlebt hat, was für Pennäler-Sprüche und -Scherze in einer Kabine so abgehen. Ihrem Spieltrieb ließen die Stars des EHC Red Bull München vor dem Derby gegen den ERC Ingolstadt freien Lauf.

Stürmer Jason Jaffray zog sich einen Weihnachts-Pulli über, der bei jedem „Ugly-Sweater“-Wettbewerb eine Topplatzierung sichern würde, schnappte sich ein Mikrofon und befragte seine Teamkollegen über die staade Zeit. „Bei meinem Ex-Team, den St. John’s IceCaps, war es Tradition, dass ein Spieler seine Kameraden interviewt und ihnen Fragen zum Weihnachtsfest stellt. Diesen Brauch wollte ich fortsetzen“, erklärte der rasende Weihnachtsreporter, der seine EHC-Kameraden befragte – während die dabei ein Rentier-Geweih tragen mussten.

Bei der Aufzählung der Rentiere um den rotnasigen Rudolph scheiterten die meisten EHCler, Coach Don Jackson wiederum tat sich als Rentier-Fachmann hervor, rezitierte Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donder, Blixen fehlerfrei. Als sein schönstes Weihnachtsgeschenk bezeichnete Jackson – welch Überraschung – Schlittschuhe. Yannic Seidenberg outete sich als verhinderter Musikus  – sein Lieblingsgeschenk war ein Keyboard – und EHC-Oldie Deron Quint sind besonders „Star-Wars“-Figuren im Kopf hängen geblieben. Der brave Konrad Abeltshauser freute sich am meisten über eine Bibel.

Weihnachten, das Fest der Liebe und der Geschenke. Leider auch oft der Präsente, die keiner haben will. Bei der Frage, von wem die Spieler lieber nicht beschenkt würden, ist Raubein Steve Pinizzotto der unangefochtene Champion. „Wir alle wissen, dass er nicht gerne Geld ausgibt“, sagte Seidenberg. Doch wer mit dem Finger auf andere zeigt, vergisst dabei, dass vier Finger auf einen selber zeigen. So stellte Quint wiederum Seidenberg an den Weihnachtspranger: „Yannic ist so ein Pfennigfuchser, der schenkt einem wahrscheinlich ein Tapeband, das er aus der Kabine mitgenommen hat.“   

 

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