EHC Red Bull München Tabellenführer! Der EHC als Liga-Primus

Jubel bei den Bullen: Foto: dpa

Der EHC Red Bull München verteidigt die Tabellenführung in der DEL durch einen 6:0-Sieg in Wolfsburg. Neuzugang David Meckler macht fünf Scorerpunkte.

 

Wolfsburg - Der Blick auf die Tabelle, er ist ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für die Anhänger des EHC Red Bull München. Am Freitagabend war es soweit, da erklomm das Team den Platz an der Eishockey-Sonne und kürte sich durch den überzeugenden 4:1-Sieg gegen die Kölner Haie zum Liga-Primus. Eine Position, die sie auch am Sonntag nicht räumten, da schossen die Red Bulls die Grizzlies in Wolfsburg ab. 6:0 hieß es am Ende für die Münchner bei den Wolfsburgern. Es war der vierte Siege in Serie des EHC. Die Grizzlies hatten am Freitag durch den 4:3-Sieg in Verlängerung über die Mannheim Adler dem EHC die Pole-Position in der DEL (vor den Adlern, die aber zwei Spiele weniger ausgetragen haben) verschafft.

Als Scharfschütze deluxe tat sich Neuzugang David Meckler hervor, er erzielte zwei Treffer selber, bereitete zudem drei Tore vor (weitere Treffer München: Evan Brophey (2), Yannic Seidenberg, Garrett Roe). Es war die große Meckler-Show. Der US-Stürmer war erst vor knapp zwei Wochen von Red Bull Salzburg nach München gewechselt. Er war der absolute Wunschspieler von Coach Don Jackson, der den Torjäger Meckler in der Vorsaison trainiert hatte.

„Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Wolfsburg ist eine sehr gute Mannschaft, vielleicht eine der drei heißesten Team der Liga zur Zeit“, sagte Coach Jackson. Stürmer Jon DiSalvatore meinte: „Unser Selbstvertrauen ist groß. Wir sind sehr ausgeglichen. Jede unserer vier Sturmreihen ist in der Lage, Tore zu schießen und Spiele zu entscheiden. Es ist für den Gegner unmöglich, alle unsere Linien zu neutralisieren. Eine Reihe wird immer treffen.“

Zustimmung von Stürmer Thomas Holzmann: „Wir haben zur Zeit einen echten Lauf. Unsere Ausgeglichenheit ist unser großes Plus. Wir sind sehr schwer auszurechnen.“ Vorne unberechenbar, hinten souverän. „Wir lassen nicht viel zu, wir sind ein schwerer Gegner“, sagte Keeper Niklas Treutle nach dem Köln-Sieg. In Wolfsburg hütet wieder Florian Hardy den Kasten – und hielt nicht nur sauber, sondern rein.

 

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