EHC Red Bull München Pagé: "Wir haben drei Nummer-1-Keeper"

Keeper Jochen Reimer ist die einzige Konstante im Spiel des EHC Red Bull München. Foto: GEPA pictures/ho

Jochen Reimer, Mika Noronen, Nikals Treutle - der EHC Red Bull München hat ein Luxusproblem im Tor. Trainer Pierre Pagé: „Alle werden uns helfen!“

München - 38 Schüsse hat Keeper Jochen Reimer beim 5:1-Sieg des EHC Red Bull München über die Schwenninger Wild Wings wieder pariert. Eine Glanzleistung. Mal wieder. Das gab auch Mika Noronen zu. Der finnische Topgoalie war Ende vergangener Woche überraschend verpflichtet worden. Um Reimer abzusichern und ihm Dampf zu machen.

„Wenn Jochen immer so spielt, kann es sein, dass ich nicht zu vielen Einsätzen komme“, sagte der 34-jährige. Der EHC hat auf der Torhüterposition nun ein Luxusproblem. Mit Reimer, Ex-NHL-Keeper Noronen und Niklas Treutle hat er drei ausgezeichnete Torhüter. „So wie ich das sehe, haben wir drei Nummer-1-Keeper“, sagte Trainer Pierre Pagé. „Jochen ist grandios, Mika hat Extraklasse und Treutle auch. Vielleicht steht am Ende er im Tor. Sie alle werden uns helfen, zu gewinnen.“

Gewinnen, damit meint Pagé aber nicht etwa Spiele, er redet von Meisterschaften. „Das sind die Dinge, von denen man seinen Enkeln erzählen kann. Wenn ich irgendwann wieder in Kanada leben sollte und gefragt werde, warum ich soviel Zeit in Europa zugebracht habe, will ich was vorzuweisen haben. Siege sind etwas, wovon man den Enkeln erzählen kann.“
Wie gesagt: Siege, das sind Meisterschaften in Pagé-Denke. Mit den Eisbären Berlin feierte er zwei solche Siege, beim EC Salzburg drei, mit denen gewann er 2011 sogar den IIHF-Continental-Cup. Der Europapokal des Eishockeys.

Ein super-super-Sieg.

 

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