EHC Red Bull München EHC: Nerven und Punkte verloren

Gleich sieben Tore kassierte EHC-Keeper Florian Hardy gegen Düsseldorf. Endstand 3:7. Foto: GEPA pictures/ho

Nach dem 3:7 bei der Düsseldorfer EG hagelt es Kritik an den Schiedsrichtern. Fünf Spiele Sperre für Daryl Boyle vom EHC Red Bull München.

Düsseldorf - „Es macht dich krank, darüber nachzudenken, wie wir verloren haben. Wir sind als Team auseinandergefallen.“ So die schonungslose Analyse von Verteidiger Matt Smaby nach der bitteren 3:7-Pleite des EHC Red Bull München nach einer 2:0-Führung bei der Düsseldorfer EG.

Der EHC sah schon wie der klare Sieger aus, brachte sich dann aber selber durch Undiszipliniertheiten auf die Verliererstraße. Erst kassierte Verteidiger Richie Regehr (26. Minute) eine – sehr zweifelhafte – Fünf-Minuten-Strafe und musste frühzeitig duschen gehen, in der 52. Minute betrieb dann Defensivmann Daryl Boyle Frustbewältigung auf Rüpel-Art. Sieben Strafminuten plus Spieldauer waren die Folge. Die DEL sperrte Boyle für fünf Spiele gesperrt, Regehr hingegen wurde freigesprochen.

„Die Strafen haben den Unterschied gemacht“, sagte Trainer Don Jackson, „Richie hat dabei Pech, die Schiedsrichter glaubten, dass es ein Check gegen den Kopf war und haben ihn dementsprechend bestraft. Wir müssen wieder disziplinierter werden. Wir sind zwar noch einmal rangekommen, aber das 5:3 war dann der letzte Sargnagel.“

Deutlicher in der Schiri-Schelte wurde Stürmer Toni Ritter: „Wir hatten das Spiel im Griff und haben dann durch eine Schiedsrichter-Entscheidung, die keiner verstanden hat, den Richie verloren.“ Und Jungstürmer Dominik Kahun sagte: „ Richies hätte ich sicher nicht gegeben.“ Nach dieser zweiten Niederlage in Serie nach dem 2:3 in Ingolstadt, gilt es für das Team des EHC nun am Freitag (19.30 Uhr) daheim gegen Wolfsburg. Smaby: „Wir brauchen drei Punkte, mehr muss man dazu nicht sagen.“   

 

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