EHC Red Bull München EHC: Große Sorge um Felix Petermann

An der Schulter verletzt: EHC-Verteidiger Felix Petermann. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der Verteidiger des EHC Red Bull München erleidet gegen Mannheim eine Verletzung an der linken Schulter. Die genaue Diagnose erfolgt am Montag.

 

München - Spitzenspiel verloren – und wohl zugleich einen Spitzenspieler. Im DEL-Duell Erster gegen Zweiter unterlag der EHC Red Bull München nicht nur den Mannheim Adlern mit 2:5, sondern muss auch um Nationalverteidiger Felix Petermann bangen. Nach einem Check von Mirko Höfflin im ersten Drittel krachte der 30-Jährige mit der Schulter voraus in die Bande, musste von den Teamärzten gestützt und „mit abartigen Schmerzen“ vom Eis eskortiert werden.

Petermann konnte nicht wieder eingesetzt werden. Nach AZ-Informationen handelt es sich um eine Verletzung an der linken Schulter. Ob der diffizile Bänderapparat im Schulterbereich in Mitleidenschaft gezogen worden ist, lässt sich nicht ausschließen. Eine Kernspintomographie am Montag soll dann Klarheit über das Ausmaß der Verletzung bringen – und wie lange der EHC auf seinen Defensivmann Petermann gegebenenfalls verzichten muss.

Ein Ausfall von Petermann würde den EHC schwer treffen, schließlich sind die Defensivreihen des EHC schon sehr gelichtet. Jeremy Dehmer fällt noch Monate mit einem Adduktorenabriss aus, für Grant Lewis ist die Saison nach einer Schulter-Operation so gut wie gelaufen, auch Andy Wozniewski ist noch nicht wieder fit. Zudem fehlen die Stürmer Yannic Seidenberg (Daumenbruch) und Uli Maurer (Oberkörperverletzung). „Der Kader ist im Moment ein bisschen dünn“, sagte Coach Don Jackson.

Und jetzt noch dünner?   

 

0 Kommentare