EHC Red Bull München 2:6! Defensiv-Blamage gegen Krefeld

So nicht! Trainer Pierre Pagé war stinkig nach dem Spiel gegen Krefeld Foto: AZ-Import

Der EHC Red Bull München hätte gegen die Krefeld Pinguine zu den Top-Teams aufschließen können, kassiert aber eine 2:6-Pleite

 

München - Nichts war's mit dem Sturm Richtung Tabellenspitze zum Jahresende. Gegen die Krefeld Pinguine kassierte die Mannschaft von Trainer Pierreeine derbe 2:6-Klatsche, die mal wieder schwere Defensiv-Probleme aufdeckte. "Heute waren wir nicht da. Jetzt ist Silvester, da haben die Spieler viel zu tun zu Hause. Auswärts ist immer besser im Dezember", lederte Trainer Pierre Pagé gegen seine Mannschaft bei "ServusTV".  Statt Konzentration auf Eishockey kümmern sich die Spieler lieber um ihre Freizeit - härter geht die Kritik nicht.

Und tatsächlich: Der EHC pennte von der ersten Minute an, die Pinguine konterte immer wieder. Es folgte ein Alleingang auf den nächsten. "Heute waren wir nicht bereit, nicht aggressiv, zu passiv. Warum? Ich weiß nicht", sagte Pagé.

Los ging's mit dem Treffer von Kevin Clark (8.), Mitja Robar legte nach (14.). Der als Cable Guy eingesetzte Alex Barta meckerte auf der Bank: "Defense first now, ey!" Defensive zu erst! Doch seine Teamkollegen hörten nicht auf den gebürtigen Berliner.

Zwar traf Ryan Duncan zum Anschluss nach einer feinen EInzelaktion von Daniel Sparre (20.), doch Robar stellte im zweiten Abschnitt die zwei Tore-Führung wieder her (25.). Andy Wozniewski verkürzte noch ein letztes Mal (29.), dann zog Krefeld davon: Clark (40.), Adam Courchaine (52.) und Mark Voakes (56.) zerlegten die Defensive des EHC.

ServusTV-Experte Florian Keller sagte: "Ich kenne Pierre Pagé, ich weiß wie es in ihm brodelt. Die Jungs können froh sein, wenn sie morgen frei haben, denn das möchtest du nicht abbekommen." Na dann, "guten Rutsch", wünschte Pagé...

 

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