Eat Life Kitchen Leicht und schnell

Ein lichtdurchfluteter Raum mit klaren Strukturen und roten Leuchten an der Decke: Das neue Lokal in der Luisenstraße. Foto: Petra Schramek

In der Luisenstraße hat kürzlich das „Eat Life Kitchen“ aufgemacht. Die Gäste bestellen ihre frischen Gerichte hier am iPad

 

So habe ich mir das vorgestellt“, raunt Ismet Yigit und sieht sich in dem lichtdurchfluteten Raum um. Da sitzen Schüler von der Berufsschule und tippen auf das im hellen Holztisch eingelassene iPad, da sitzen zwei Rentnerinnen beieinander und löffeln ihren Nachtisch, da verspeisen Anzugträger Pasta- und Reisgerichte. Gesundes, gutes und schnelles Essen will das „Eat Life Kitchen“ bieten.

 Und das preiswert – für jedermann. An dem Konzept haben die fünf Gesellschafter zwei Jahre lang getüftelt, Ismet Yigit ist einer davon. Vor knapp drei Wochen hat das Lokal in der Luisenstraße beim Charles Hotel eröffnet und ist mittags schon gut besucht. Asiatische Crossover Küche nennt Yigit das Angebot im „Eat Life Kitchen“: Die Karte sei bewusst sehr klein gehalten, um die Frische zu gewährleisten.

Zehn Gerichte finden sich dort, dazu drei Salate und drei Suppen, Kindergerichte und Desserts. Die Speisen hat Sternekoch Werner Böswirth kreiert. Marinierter Tofu mit Gemüse, Ingwer, Sojasauce und Reis (5,90 Euro), Perlhuhnbrust mit Blumenkohl, Chili, Schokolade und Pasta (8,90) – oder Calamari mit Kirschtomaten, Frühlingszwiebeln und Fenchel mit Reis (6,90) zum Beispiel. All das wird frisch im Wok zubereitet. „Nichts liegt schwer im Magen, keine Zusatzstoffe kommen an die Gerichte – und wenig Öl. Auch nach einer Pasta fühlt man sich leicht“, sagt Yigit.

Wer danach noch einen süßen Happen braucht, findet den in der Vitrine an der Theke, ob Kokosschaum mit Erdbeertatar und rosa Pfeffer (3,90) oder Mangowürfel mit Chili-Schokomousse und Brownie (4,90). Das Konzept hat etwas von: Baracca trifft Vapiano. Am Eingang überreicht eine lächelnde Servicekraft dem Gast eine Karte mit Code. In jedem der Tische befindet sich ein iPad, das mit der Karte aktiviert wird.

Auf dem Touchscreen wählt der Gast seine Speisen und Getränke aus – die werden auf der Karte registriert, der Gast bezahlt beim Verlassen des Lokals. Nicht nur mittags lohnt ein Besuch im „Eat“: Das Lokal ist mit einer Alkohollizenz ausgestattet und schenkt etwa Paulaner Hell (2,60 für 0,33 l), Sprizz und Hugo (4,50) und Wein aus; sogar eine Flasche Champagner steht auf der Karte (Reserve Brut, 49 Euro).

Bei schönem Wetter genießen die Gäste ihren Aperitif am liebsten auf der Außenterrasse, bis nächsten Sommer wird das „Eat“ zwei davon haben. Und wenn die Filiale in der Luisenstraße läuft – dann soll sie nicht die einzige bleiben.


Luisenstraße 14, Montag bis Samstag, ab 11 Uhr, www.eat-restaurant.de, Tel.: 63 85 91 21

 

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