Dutzende Inspektionen betroffen Großflächige Telefon-Ausfälle bei der bayerischen Polizei

Am Dienstagmorgen sind über 20 Polizeidienststellen in Oberbayern nicht erreichbar. Foto: dpa

Bei der bayerischen Polizei ist es am Dienstag zu großflächigen Ausfällen der Telefonanlagen gekommen. Schon wieder.

 

München/Rosenheim - Wer bei der Polizei anruft, hat meist ein dringendes Anliegen. Umso schlechter ist es dann, wenn die Nummer nicht erreichbar ist. 

Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate fielen mehrere Telefonanlagen der Polizei in Bayern aus. Sowohl im Süden als auch im Norden. Jetzt ist es schon wieder passiert. 

Schuld an den Ausfällen ist ein Provider

Den Anfang machte am Dienstagmorgen das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Gleich 21 Polizeidienststellen von Altötting bis Ruhpolding waren nicht erreichbar. Als Grund dafür gab die Pressestelle eine "Störung bei einem Telekommunikationsanbieter" an. Es folgten im Halbstundentakt die Präsidien Niederbayern, Unterfranken, Oberpfalz und Oberbayern Nord. Betroffen waren jeweils mehrere Inspektionen.

Verantwortlich für den Ausfall ist der Provider Vodafone. Dem Anbieter zufolge sind rund 6.000 Anschlüsse eines bestimmten Anlagentyps in Bayern und Rheinland-Pfalz gestört. Der Schwerpunkt liege im Freistaat, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Vodafone teilte mit, der Ausfall sei um kurz nach 7 Uhr morgens aufgetreten. Zu Ursache und Dauer konnte das Unternehmen zunächst keine Angaben machen.

In beiden Fällen verweist die Polizei darauf, dass die Notrufnummer 110 weiterhin erreichbar ist.

 

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