Drogentod durch Heroin Peaches Geldof: Lag Baby Phaedra 17 Stunden neben ihrer Leiche?

Die verstorbene Peaches Geldof neben ihrem Ehemann Tom Cohen Foto: Jon Furniss/Invision/AP

Im April starb Peaches Geldof, die Tochter der Rocklegende Bob Geldof, an einer Überdosis Heroin. Wie sich nun zeigt, waren die Umstände ihres Todes offenbar sogar noch tragischer als zunächst vermutet.

 

Am 7. April starb Peaches Geldof (1989 - 2014). Eine Überdosis Heroin sei schuld an ihrem Tod gewesen, hieß es schon bald. Nun sind in einer gerichtlichen Untersuchung schreckliche Details ans Tageslicht gekommen, wie die britische Boulevardzeitung "Daily Mail" berichtet. Tatsächlich starb Geldof wohl wie vermutetet am Heroin-Missbrauch. Peaches' Überdosis sei dabei rund zehn Mal so hoch gewesen, wie jene, an der ihre Mutter Paula Yates im Jahr 2000 starb. Noch schlimmer: Peaches' rund einjähriger Sohn Phaedra soll nach dem Tod seiner Mutter bis zu 17 Stunden neben ihr gelegen sein, bevor ihre Leiche von Ehemann Tom Cohen (23) gefunden wurde.

Angeblich hatte Geldof verknotete Strumpfhosen als Abschnürbinde benutzt. Eine gebrauchte Spritze sei in einer Süßigkeiten-Box neben ihrem Körper gefunden worden, heißt es weiter. Im Haus habe man insgesamt 6,91 Gramm Heroin, verbrannte Löffel und fast 80 Spritzen gefunden.

Gut fünf Monate vor ihrem Tod sei die Tochter von Rocklegende Bob Geldof (62, "Vegetarians of Love") clean gewesen und habe versucht von der Droge loszukommen, schreibt die "Daily Mail". Anscheinend hatte sie jedoch einen Rückfall erlitten - obwohl Cohen sie dabei gesehen habe, wie sie Heroin die Toilette hinuntergespült hatte. Laut der Aussage des Detective Chief Inspectors Paul Fotheringham, der die Untersuchungen in dem Fall geleitet hatte, habe es keine Anzeichen für einen Selbstmordversuch gegeben. Peaches Geldofs Tod war demnach ein tragischer Unfall.

 

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