Drillinge geben den Ausschlag Geburten-Statistik: Immer weniger Münchner Kindl

Die Zahl der neugeborenen Münchnerinnen und Münchner ist bereits zum zweiten Mal leicht zurückgegangen, während die Zahl der Entbindungen von Schwangeren aus dem Umland ansteigt. Foto: imago/PhotoAlto

Obwohl die Zahl der Geburten in München 2018 leicht zugenommen hatte, erblickten weniger Babys das Licht der Welt. Was dahinter steckt.

München - Drillinge haben den Ausschlag gegeben: Bei leichtem Anstieg der Geburtenzahlen sind 2018 in München dennoch weniger Babys als im Vorjahr in den drei städtischen Frauenkliniken zur Welt gekommen. (Lesen Sie hier: Bayerische Bevölkerung wächst - aber nur dank Zuwanderung)

6.214 Kinder wurden in den Kliniken Harlaching, Schwabing und Neuperlach geboren. Das sind acht Kinder weniger als 2017, als vier Drillingstrios geboren wurden. 2018 gab's nur einmal Drillinge in München. Die Zahl der neugeborenen Münchnerinnen und Münchner ist bereits zum zweiten Mal leicht zurückgegangen, während die Zahl der Entbindungen von Schwangeren aus dem Umland ansteigt.

2018 wurden 17.587 Neu-Münchner geboren

Das kann auch auf die Schließung von Geburtseinrichtungen im Umland zurückgeführt werden. Deshalb werden die Kapazitäten im Zuge des Umbaus in Harlaching und Schwabing auf 7.500 Geburten erhöht. Beide Standorte haben eine Anbindung zur Frühchenversorgung und zur Kinderintensivmedizin. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 17.587 Neu-Münchner auf die Welt.

 

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