Dreiste Radldiebe an der Uni Polizei nimmt zwei Touristen aus Ungarn fest

Radln: Für Studenten in der Stadt das billigste Fortbewegungsmittel. Foto: Daniel von Loeper

Zwei Münchner bringen nahe der Ludwig-Maximilians-Universität zwei Radldiebe zur Strecke. Die Touristen aus Ungarn müssen vor den Haftrichter

 

Maxvorstadt - Zwei aufmerksame Anwohner der Ludwig-Maximilians-Universität haben am Sonntagmittagszeit von ihren Fenstern aus zwei verdächtige Männer auf der Straße beobachtet. Einer der beiden trug plötzlich ein versperrtes Mountainbike und ging damit hinter ein Gebäude. Kurz darauf hörten die Anwohner ein auffälliges Klacken. Anschließend kam der Mann hinter dem Gebäude wieder hervor und fuhr mit dem Rad weg.

Auch der zweite Mann fuhr mit einem Rad weg. Die Anwohner verständigten die Polizei und gaben Beschreibungen der flüchtenden Männer durch. An der Kreuzung Ludwigstraße/Von-der-Tann-Straße gelang es einer Polizeistreife der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) die Festnahme des ersten Radldiebes.

Das entwendete Mountainbike hatte er noch dabei. Der zweite Täter konnte zunächst auf der Ludwigstraße in nördliche Richtung flüchten.

Kurze Zeit später konnte auch er festgenommen werden. Das Fahrrad hatte er allerdings nicht mehr dabei. Beamte der Hundestaffel suchten mit einem Diensthund die Tatortumgebung ab. Sie konnten Teile der Kleidung des zweiten Täters finden, des weiteren fanden sie auch Aufbruchwerkzeug und ein unversperrtes Mountainbike, das der zweite Täter benutzt hat.

Beide Tatverdächtige, ein 27-jähriger und ein 29-jähriger Ungar, gaben an, als Touristen in München zu sein. Sie werden heute dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium zur Entscheidung der Haftfrage vorgeführt.

 

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