Dreiländerhalle und Kaserne Weitere Flüchtlings-Notunterkünfte in Niederbayern errichtet

Abgeschottet von der Öffentlichkeit wird seit Tagen auf dem Gelände der Gäubodenkaserne in Feldkirchen nahe Straubing an der Zeltstadt gebaut. Foto: dpa

Die Dreiländerhalle in Passau ist überregional bekannt - vor allem weil die CSU dort zu ihren Aschermittwochs-Kundgebungen einlädt. Nun wird die Halle als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt.

Passau/Feldkirchen - In Niederbayern sind weitere Notunterkünfte für Flüchtlinge errichtet worden. In der Passauer Dreiländerhalle waren am Dienstagmorgen 617 Menschen untergebracht. "Damit ist die Halle voll", sagte Thomas Schweikl von der Bundespolizei. Alleine am Montag waren im Raum Passau mehr als 2000 Migranten aufgegriffen worden. Die Dreiländerhalle ist überregional insbesondere als Veranstaltungsort für die Aschermittwochs-Kundgebungen der CSU bekannt.

In einem Zeltlager auf dem Gelände der Gäubodenkaserne in Feldkirchen bei Straubing sind am Montagabend 140 Flüchtlinge angekommen. In dem "Wartebereich" können bis zu 5000 Menschen unterkommen.

Das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk versorgen die Flüchtlinge medizinisch sowie mit Essen und Getränken. In dem Zeltlager sollen sich die Migranten nur wenige Stunden aufhalten, bis sie in das für sie zuständige Bundesland weitergeschickt werden.

 

2 Kommentare