Drei Kandidaten im Rennen Bayern sucht den Heynckes-Erben: Wird es doch Klopp?

Jupp Heynckes (l.) hört zum Saisonende beim FC Bayern auf. Jürgen Klopp (r.) wird als Nachfolger gehandelt. Foto: dpa

Die Trainersuche beim FC Bayern nimmt Fahrt auf. Ein Medienbericht bringt nun überraschend Jürgen Klopp wieder ins Spiel, nennt aber auch zwei weitere Kandidaten.

 

München - Nach der Absage von Bayern-Trainer Jupp Heynckes, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim Rekordmeister zu verlängern, ist das Kandidaten-Karussell mächtig in Bewegung geraten.

Die Entscheider Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic konnten sich bisher noch nicht auf einen gemeinsamen Favoriten verständigen. Wie die Sport Bild berichtet, sind gleich drei Kandidaten im Rennen um den Trainerposten beim Rekordmeister.

Kandidaten-Karussell: Thomas Tuchel, Joachim Löw oder Jürgen Klopp?

Kandidat Nummer eins ist Thomas Tuchel, der schon als Ancelotti-Nachfolger gehandelt wurde. Der 44-Jährige ist dem Bericht zufolge informiert, dass Interesse an einer Zusammenarbeit besteht. Tuchel kann vor allem bei Vorstandschef Rummenigge und bei Heynckes, der auch in die Nachfolger-Suche eingebunden ist, punkten. Allerdings gibt es offenbar noch Vorbehalte gegen den ehemaligen BVB-Trainer.

Kandidat Nummer zwei ist Bundestrainer Joachim Löw. Dieser soll vom Interesse des Rekordmeisters geschmeichelt sein. Allerdings schließe Löw eine Übernahme des Trainerpostens zum Sommer kategorisch aus, heißt es in dem Bericht. Vor allem die anstehende WM, bei der Löw mit Deutschland die Titelverteidigung anstrebt, soll dafür ausschlaggebend sein.

Doch plötzlich ist noch ein dritter Kandidat im Rennen: Jürgen Klopp. Der Liverpool-Trainer steht bei seinem Klub in der Kritik, und eine vorzeitige Trennung wird nicht ausgeschlossen. Bei den Bayern genießt der 50-Jährige eine sehr hohe Wertschätzung, und die Bayern-Bosse könnten den Fehler aus dem Jahr 2008 korrigieren: Damals holten sie statt des damaligen Mainz-Coaches den ehemaligen Nationaltrainer Jürgen Klinsmann.

Eines ist sicher, langweilig wird es bei der Trainersuche des Rekordmeisters weiterhin nicht werden.

 

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