Dramatischer Notruf aus USA Münchner Leitstelle rettet Frau in San Francisco

Die Integrierte Leitstelle München: Unter Zeitdruck müssen hier die richtigen Entscheidungen getroffen werden, um Leben zu retten. Foto: Feuerwehr München

In ihrer Not verständigte die stark unterzuckerte Frau am Dienstagmittag ihren in München lebenden Freund. Dann brach der Kontakt plötzlich ab. 

 

München - Zwischen München und San Francisco liegen über 9.000 Kilometer - eben diese Distanz trennte einen Mann von seiner in Lebensgefahr schwebenden Freundin. Stark unterzuckert rief sie ihn aus den USA an, zu schwach, um die eigene Wohnungstür zu öffnen. Dann brach der Kontakt ab - der Handy-Akku der Freundin war leer.

In dieser ausweglosen Situtation wusste sich der Mann nicht anders zu helfen: Gegen 12:25 Uhr wählte er am Mittwoch einfach den Notruf 112 - und landete so bei der Integrierten Leitstelle seiner Heimatstadt. Nachdem die Adresse sowie Vorerkrankungen der Betroffenen geklärt waren, suchten die Münchner Lebensretter den Kontakt zur Polizei in San Francisco. 

Die "Central Station" der Polizei regelt in der Stadt die Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst. Der Kontakt zwischen dein beiden Leitstellen blieb danach so lange bestehen, bis die Kollegin in den USA das Eintreffen der Rettungskräfte bei der Patientin bestätigen konnte. 

 

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