Drama am Rindermarkt Polizei räumt Hungerstreikcamp

Das Hungerstreik-Camp auf dem Münchner Rindermarkt ist in der Nacht zum Sonntag von der Polizei geräumt worden. Die Bilder. Foto: Nina Job

Die Polizei hat Sonntagfrüh um 5 Uhr das Lager mit 350 Polizisten geräumt und 44 Flüchtlinge in 11 Krankenhäuser bringen lassen zum Teil gegen deren Widerstand)

 

München - Begründet hat die Stadt die Zwangsräumung mit der Gefahr für Leib und Leben für die Hungerstreikenden. Samstagnachmittag war ein Arzt im Auftrag der Stadt im Camp gewesen und hatte dort mehrere Streikende in lebensbedrohlichem Zustand vorgefunden. Ein Vermittlungsgespräch mit Alt-OB Vogel und Alois Glück, das am Samstagabend im Stadtmuseum mit dem Streiksprecher stattfand, scheiterte.

Die Räumungsaktion hat 90 Minuten gedauert, Unterstützer aus dem linken Lager haben es der Polizei mit Sitzblockaden, Schreikrämpfen und ähnlichem  Widerstand schwer gemacht.

 

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