Dr. Dre führt "Forbes"-Ranking an Diese Musiker haben 2014 am meisten Kasse gemacht

Absahner: Dr. Dre (li.) und Don Henley von den Eagles Foto: [M] Phil McCarten/John Shearer/Invision/AP

Musik ist ein verdammt lukratives Geschäft. Zumindest für die großen Stars. Das aktuelle Ranking der Zeitschrift "Forbes" sieht Dr. Dre und Beyoncé an der Spitze der musikalischen Großverdiener. Justin Bieber schafft es nur auf Rang sechs. Und auch einige Überraschungen gibt es in der Schotter-Tabelle.

Los Angeles - In Deutschland spricht man nicht so gern über das eigene Gehalt. Umso spannender, wenn man den Stars mal in den Geldbeutel schauen kann: Das US-amerikanische "Forbes Magazine" hat am Donnerstag wieder seine Liste der bestverdienenden Musik-Stars vorgelegt. Für 2014 finden sich darin smarte Rap-Mogule, R'n'B-Königinnen - und erstaunlicherweise auch einige hierzulande fast unbekannte Namen sowie fast vergessene Alt-Stars.

Unangefochtener Spitzenreiter ist ein Mann, der seit Jahren eher als Produzent denn als Künstler auffällt: Dr. Dre ("Kush"). Satte 500 Millionen Euro hat er in diesem Jahr gemacht. Ein ordentliches Einkommen, kurz vor der Party zum 50. Geburtstag - und angeblich der größte Betrag, den ein Musiker je in zwölf Monaten verdient hat. Eine ordentliche Rolle hat dabei der Verkauf seiner Kopfhörer- und Streaming-Firma "Beats" an Apple gespielt.

Auf Platz zwei hat es eine kluge Geschäftsfrau geschafft. Beyoncé (33) brachten ihr unangekündigtes Überraschungsalbum "Beyoncé" und eine große Tour umgerechnet rund 93 Millionen Euro ein. Auf den weiteren Rängen wird es bunt - und etwas altbacken. Denn auf Platz drei bis fünf grüßen durchgängig alternde Rockstars: Auf der drei mit rund 82 Millionen Euro die fast vergessenen Eagles ("Hotel California"), dahinter Bon Jovi und der mittlerweile 65 Jahre alte Bruce Springsteen (jeweils rund 66 Millionen Euro).

Das - finanziell äußerst komfortable - Nachsehen hatten da einige andere der üblichen Verdächtigen: Justin Bieber (20, "All That Matters") begnügte sich mit Rang sechs, Paul McCartney (72) und die Rolling Stones schafften es nur auf Platz acht beziehungsweise neunzehn. Jay Z (45) musste sich seiner Gattin Beyoncé mit "nur" 48 Millionen Euro und Rang zwölf in der Bestverdienerliste geschlagen geben. Auch Miley Cyrus (22, "Wrecking Ball") und Lady Gaga (28) blieben mit 29 und 27 Millionen Euro unter "ferner liefen". Der hierzulande vergleichsweise unbekannte Countrysänger Toby Keith verdiente mit 53 Millionen Euro deutlich mehr.

 

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